Defender Octa (2025) pflügt mit 635 PS durchs Gelände

Geländewagen sind nicht nur Offroad-Arbeitstiere, sondern können auch als luxuriöse Prestige-Mobile dienen. Die Land-Rover-Submarke Defender addiert in ihrem neuen Top-Modell noch einen guten Schuss Fahrdynamik und tritt nun vor allem gegen die AMG-Varianten der Mercedes G-Klasse an.

Der neue Land Rover Defender Octa auf einen Blick*

  • Defender-Top-Modell als G-63-Konkurrent
  • 635 PS starker BMW V8 mit 800 Nm
  • 6D-Dynamics-Fahrwerk und Stollenreifen
  • Starke Performance On- und Offroad
  • Grundpreis ab 185.300 Euro

*(Land Rover Defender Octa 635, Kraftstoffverbrauch und CO2‑Emissionen (jeweils kombiniert nach WLTP): 13,5 l/100 km; 304,0 g/km; CO2‑Klasse: G)

landrover-defender-octa-2025-front

BMW liefert potenten TwinTurbo-V8 zu

Ausgewählte Kunden konnten den neuen Defender Octa schon seit einigen Wochen bei exklusiven Vorab-Premieren sehen. Einem breiteren Publikum präsentiert sich der Offroad-Bolide auf dem Goodwood Festival of Speed Mitte Juli. Kurz darauf öffnen die Bestellbücher für alle jene, die sich den mindestens 185.300 Euro teuren Edel-Allrader leisten wollen. Erhältlich ist ausschließlich die 110er-Variante, also der mittellange Viertürer.

Herzstück des nach dem klassischen Diamantschliff-Profil benannten Defender Octa ist ein 4,4-Liter-V8, den Land Rover von BMW bezieht und auch bereits in den Modellen der Range-Rover-Familie einsetzt. Im Defender gab es bislang nur den von den Briten selbst entwickelten 5,0-Liter-Achtzylinder, der aber langsam in Rente geschickt wird. Defender-Chef Mark Cameron betont die Vorteile des bayerischen Triebwerks: „Der speziell abgestimmte 4,4-Liter-V8-Mild-Hybrid-Twin-Turbo-Motor mit 635 PS liefert sofortiges Ansprechverhalten, Geschwindigkeit, außergewöhnliche Fahrbarkeit und eine höhere Kraftstoffeffizienz als jeder V8-Defender zuvor.“ Bekannt ist der 4,4-Liter-Motor unter anderem aus dem alten BMW M5 CS.

landrover-defender-octa-2025-cockpit

6D-Fahrwerk für herausragende On- und Offroad-Performance

Zweite wichtige technische Zugabe ist das sogenannte „6D Dynamics“-Fahrwerk, das bislang den Top-Modellen der Range-Rover-Reihe vorbehalten war. Seine hydraulisch verbundenen Dämpfer sollen die Karosserie auch bei schneller Fahrt immer in der Waage halten; auf die im schweren Gelände störenden Stabilisatoren kann dadurch verzichtet werden. Auch Böschungswinkel und Bodenfreiheit wurden im Octa verbessert, die Karosserie liegt knapp drei Zentimeter höher als beim Standardmodell.

Auch optisch setzt sich der Octa von seinen Schwestermodellen ab, bleibt dabei aber vergleichsweise dezent. Hingucker sind die 23 Zoll großen Reifen, für die extra die Radkästen vergrößert werden mussten. Außerdem erhält das Top-Modell eine neue Frontgestaltung mit besserer Offroad-Tauglichkeit und eine vierflutige Auspuffanlage am Heck. Hinzu kommen zahlreiche kleinere Detail-Upgrades wie die in einem Bronzeton gehaltenen Abschleppösen oder eine spezielle Aluminiumlegierung für den Unterbodenschutz. Zwei Sonderlackierungen in Kupfer und Grün sollen auch aus der Ferne als Distinktionsmerkmal dienen, wer es noch spezielle mag, bestellt eine mattierende Lackfolie gleich mit. Im Zubehörkatalog finden sich darüber hinaus speziell gestaltete Anbauteile wie der Luftansaugschnorchel im Carbon-Look.

landrover-defender-octa-2025-heck

Marktstart und Preise

Interessierte Kunden müssen noch bis zum 31. Juli 2024 warten - dann öffnet Land Rover offiziell die Bestellbücher für den neuen Defender Octa. Der Einstiegspreis in Deutschland liegt bei 185.300 Euro und damit auf dem Niveau der leistungsstärksten Mercedes G-Klasse. (Text: hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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