Dacia Spring Electric – der Volks-E-Wagen?

Sein Preis ist nach Abzug der Umweltprämie eine Sensation. Denn der Dacia Spring Electric wird dann kaum 9.000 Euro kosten.

Schon im vergangenen Jahr präsentierte der rumänische Spar-Ableger von Renault seine Idee des Elektroautos für die Stadt. Der Dacia Spring Electric kommt nun wie angekündigt noch in diesem Jahr als Preisbrecher auf den Markt.

Trotz seiner kompakten Länge von 3,73 Meter und der Positionierung im Kleinstwagen-Segment bietet er dank fünf Türen ausreichend Platz und Variabilität. Im Fond finden zwei Passagiere ebenso bequem Platz wie Kindersitze dank Isofix-Verankerungen. Sogar der Kofferraum ist mit 270 Litern erfreulich groß geraten.

dacia-spring-electric-2021-5

Der Dacia Spring Electric überzeugt bei Preis-Leistung, nicht bei Performance

Bei der Leistung muss man hingegen Abstriche hinnehmen. Mit nur 45 PS (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend²) reicht es gerade für 125 km/h Höchstgeschwindigkeit und eine Beschleunigung auf 100 km/h in 19 Sekunden. Doch dem Dacia Spring Electric geht es nicht um Performance, sondern um Sparsamkeit. Sowohl beim Verbrauch, vor allem aber beim Preis

Seine Batterie fasst 26,8 kWh und damit etwa soviel wie der jüngst getestete Mini Cooper SE. Damit kommt der Dacia laut WLTP-Norm 230 Kilometer weit, in der Stadt sollen es sogar 305 Kilometer sein. Möglich macht das ein spezieller Eco-Modus, der die Leistung auf 35 PS drosselt.

dacia-spring-electric-2021-3

Die Ausstattung ist überraschend komplett in der „Confort Plus“-Version

Gar nicht gedrosselt hingegen ist die Ausstattung. Zumindest wenn man bedenkt, dass der Dacia Spring Electric zu den Kleinstwagen gehört. Es gibt auf Wunsch Klimaanlage, Touchscreen-Navi, Rückfahrkamera und Parksensoren. Der Preis für derlei Luxus schlägt in Frankreich mit 18.490 Euro für die Topversion „Confort Plus“ zu Buche. Die Preise für Deutschland wurden bislang noch nicht kommuniziert.

Den Einstieg hingegen gibt es bereits ab 16.990 Euro inklusive der höheren Mehrwertsteuer der Franzosen. Er könnte also in Deutschland nach Abzug der 9.000 Euro Umweltprämie schon ab rechnerisch 8.000 Euro im Laden stehen. Damit bietet der kleine Rumäne einen konkurrenzlos günstigen Einstieg in die Elektromobilität. (Text: fm | Bilder: Hersteller)

Artikel teilen

Aktuelle Angebote

Alle Artikel

Alle ansehen
Bildschirmfoto 2026-07-29 um 12.02.24

Audi Q9 (2026): Das XXL-Flaggschiff greift BMW X7 und Mercedes GLS an

Audi erweitert sein SUV-Portfolio nach oben. Der neue Audi Q9 ist 5,31 Meter lang, bietet serienmäßig sieben Sitze und startet als V6-Diesel mit 299 PS. Optional gibt es sechs elektrisch verstellbare Einzelsitze, automatische Türen und ein 4D-Soundsystem. Die Preise starten bei 108.400 Euro.

Mehr lesen
Audi Q9 (2026): Das XXL-Flaggschiff greift BMW X7 und Mercedes GLS an
Interview Martin Heger

Elektromobilität braucht Vertrauen: Interview mit Merbag-CEO Martin Heger

Der Kauf eines Elektroautos wirft für viele Menschen noch immer neue Fragen auf – insbesondere dann, wenn es sich um ein gebrauchtes Fahrzeug handelt. Wie gut ist die Batterie tatsächlich? Welche Reichweite kann ich im Alltag erwarten? Und worauf sollte ich beim Kauf achten?

Mehr lesen
Elektromobilität braucht Vertrauen: Interview mit Merbag-CEO Martin Heger
2027 Mercedes-AMG G63 Cabriolet 1

Mercedes-AMG G 63 Cabriolet: Oben ohne und gar nicht bescheiden

Die offene G-Klasse kommt zurück. Der erste Teaser zeigt das Mercedes-AMG G 63 Cabriolet mit vier Türen, Stoffverdeck, Reserverad und seitlichen Endrohren. Damit wird klar: Die Neuauflage wird kein kurzer Zweitürer, sondern ein vollwertiger offener Luxus-Geländewagen zum ultra-exklusiven Preis.

Mehr lesen
Mercedes-AMG G 63 Cabriolet: Oben ohne und gar nicht bescheiden