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COVID-19: Das solltest du als Autofahrer und -käufer jetzt wissen

Ob Alltagsverkehr, Autokauf & -verkauf: Die aktuelle Corona-Lage stellt jeden Einzelnen von uns vor bisher ungekannte Herausforderungen. Auch Autofahrer können sich hiervon nicht ausnehmen. AutoScout24 gibt Tipps auf was man jetzt besonders achten sollte.

Aktualisiert: 26.03.2020 / 10:00 Uhr

Die Corona-Pandemie betrifft uns alle. Sowohl in Österreich als auch im Ausland. AutoScout24, als europaweit größter Online-Automarkt, inspiriert Menschen, das richtige Fahrzeug für sich zu finden, und unterstützt dich selbstverständlich auch in Krisenzeiten. Mit relevanten Informationen zu COVID-19, bleibst du bei uns auf dem neusten Stand – insbesondere, wenn es um das Thema Auto geht.

Zu deiner persönlichen Sicherheit zunächst ein Hinweis, was sich in Bezug auf das Corona-Virus ab sofort auf AutoScout24.at ändert:

  • Um dem Anraten nach sozialer Distanz gerecht zu werden, wird der AutoScout24 Direkt-Verkauf vorübergehend deaktiviert. Du kannst dein Fahrzeug weiterhin auf unserem Marktplatz inserieren und Interessenten finden.

  • Wer wissen will, wie viel sein Auto aktuell noch wert ist, kann unsere Fahrzeugbewertung nutzen.

Ganz gleich wie sich die aktuelle Situation weiterentwickelt, raten wir sowohl Autokäufern als auch Händlern, in der gegenwärtigen Situation den direkten Kontakt weitestgehend zu vermeiden. Sollten Probefahrttermine anstehen, beachte auch unseren Ratgeber zum "Virenfreien Autofahren".

Das ändert sich in Zeiten von Corona für private Autokäufer, Händler und Gewerbetreibende

  • Der stationäre und gewerbliche Autohandel ist in Österreich vorerst untersagt. Damit ist es zurzeit nicht möglich, sich in einem Autohaus seiner Wahl ein Auto anzuschauen, mit Verkaufspersonal vor Ort in Kontakt zu treten oder auf diesem Weg ein Auto zu kaufen oder zu verkaufen. Dem Autohandel angeschlossene Kfz-Werkstätten haben allerdings geöffnet.

  • Der private Autohandel ist mit Inkrafttreten der Ausgangsbeschränkungen in Österreich zwar nicht explizit untersagt, aber deutlich erschwert. In den Quarantäne-Gebieten Tirol, Teilen von Vorarlberg, Salzburg sowie Kärnten ist der private Autohandel aufgrund restriktiver Ausgangssperren nicht mehr möglich.

  • Die Kfz-Zulassungsstellen sind überwiegend geschlossen. Wir raten, dass du dich bei dringenden Zulassungsangelegenheiten zunächst bei deinem zuständigen Amt elektronisch oder per Telefon meldest.

  • Alle großen Autohersteller haben ihre Werke mittlerweile schließen müssen. Nicht nur, weil Lieferketten unterbrochen wurden, sondern auch, weil die abnehmenden Händler fehlen. Hast du aktuell einen Neuwagen bestellt, wird sich dessen Auslieferung voraussichtlich verzögern.

Autofahren mit dem eigenen Pkw in Zeiten von COVID-19

Abstand halten, Händewaschen und aufeinander achtgeben. Das sind die wichtigsten und zugleich einfachsten Mittel, damit wir alle gesund durch diese herausfordernde Situation kommen. Beim Autofahren im eigenen Pkw befindet man sich zunächst in einem begrenzt geschützten Raum. Doch das bedeutet nicht, dass man nicht dennoch Keime und Viren weiter verteilt, sie an Angehörige und Freunde weitergibt.

Das regelmäßige Reinigen und Desinfizieren des Fahrzeuginnenraums sowie oft angefasster Außenteile reduziert das Risiko, COVID-19 unbedacht weiterzugeben. Wie du dein Auto am besten reinigst und desinfizierst, erfährst du hier.

Wichtig:

  • Autofahren bleibt erlaubt. Allerdings mit Einschränkungen - insbesondere in den Quarantänegebieten Tirol, teilen von Vorarlberg, Salzburg und Kärnten. Eine Durchreise durch Tirol ohne Zwischenstopp ist jedoch noch erlaubt. Ansonsten gilt: Fahrten dürfen nur noch innerhalb des eigenen Gemeindegebietes stattfinden. Etwa für Lebensmittelkäufe oder Arztbesuche. Zum Verlassen ist ein triftiger Grund vorzuweisen (zum Beispiel Pendlerfahrten zur Arbeit).

  • Die meisten Grenzen sind für Autofahrer dicht. Ausreisen aus Österreich sind derzeit nicht oder nur mit einem triftigen Grund möglich. Etwa für Pendler oder den Warenverkehr. Ebenso ist die Einreise nach Österreich derzeit nur begrenzt möglich. Wer es dennoch probiert, muss an der Grenze mit langen Wartezeiten oder gar einer Abweisung rechnen.

  • Zu folgenden Ländern gibt es Kontrollen: Deutschland, der Schweiz, Liechtenstein und Slowenien. Kleinere Grenzübergänge können komplett gesperrt sein. Ungarn hat temporäre Grenzschließungen verhängt, die Einreise ist für bestimmte EU-Bürger nur zu bestimmten Zeiten möglich.

  • Diese Länder erlauben keine Einreise mehr: Italien, Tschechien und die Slowakei haben die Grenzübergänge von und nach Österreich komplett gesperrt. Ausgenommen ist bestimmter wichtiger Pendler- und Warenverkehr.

  • Kfz-Werkstätten bleiben geöffnet. Auch solche, die einem Vertragshändler angeschlossen sind. Sie zählen ebenso wie Tankstellen, zu den wichtigen Versorgungsbetrieben im Land.

  • Tankstellen bleiben geöffnet. Als wichtige Versorgungsbetriebe werden sie weiterhin mit Kraftstoff und autobezogenen Hilfsstoffen wie Öl, Scheibenreiniger oder Kühlmittel beliefert. Auch angeschlossene Tankstellen-Shops haben geöffnet. Gleiches gilt für Paket-Stationen.

  • Baumärkte sind geschlossen. Diese Maßnahme gilt für die gesamte Republik. Wer also im heimischen Baumarkt Scheibenwischer, Autobatterien oder andere Teile kaufen möchte, muss sich in Geduld üben.

  • Der ÖAMTC ist weiterhin auf der Straße präsent. Auch während der Corona-Krise ist Österreichs größter Automobilclub mit seinen Pannenhelfer unterwegs und steht Autofahrern mit Service, Hilfe und Rat zur Seite.

  • Tanken ist so günstig wie schon lange nicht. Wer weiterhin regelmäßig mit dem Auto unterwegs ist wird es bereits bemerkt haben: Die Preise für Super Benzin und Diesel sind durch die Corona-Lage und den starken Ölpreisverfall deutlich zurückgegangen. Vielerorts kosten beide Kraftstoffsorten weniger als 1 Euro.

Autofahren mit dem Mietwagen oder mit Carsharing-Diensten

Grundlegend haben Vermietstationen in Österreich geöffnet. Auch Carsharing-Dienste geben an, dass ihre Fahrzeuge weiterhin zum Ausleihen bereitstehen. Alle Anbieter teilen mit, dass ihre Fahrzeuge regelmäßig und gründlich gereinigt werden – gleiches gilt beim Anmieten vor Ort für die jeweiligen Filialen.

Aber auch hier die Empfehlung: Sicherheitsabstand zum Personal und anderen Kunden waren (mindestens 1-2 Meter), Niesen einhalten oder in die Ellenbeuge. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte sich auch selbst noch einmal mit der Pflege und Desinfektion beschäftigen. (Text: tv)

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