Chinesen wachsen nur langsam

Die chinesischen Autohersteller wachsen in Europa langsamer als von vielen Experten erwartet. Die aktuellen Zulassungszahlen würden das große Potenzial der Newcomer noch nicht widerspiegeln, heißt es in einer Analyse des Marktbeobachters Jato.

Lässt man MG Motors außen vor, erreichen die übrigen Anbieter im ersten Halbjahr lediglich einen Anteil von 0,66 Prozent (Vorjahreszeitraum: 0,43 Prozent) an den Neuzulassungen in Europa. Mit MG – die sich vor allem in Großbritannien über Jahre eine starke Position erarbeitet haben - kommen die Chinesen auf 2,25 Prozent und 147.394 Einheiten. Mit Aiways gibt es zum Beispiel erneut einen Autobauer aus dem Reich der Mitte, der finanziell ins Straucheln geraten ist. Die Absätze in Deutschland waren so schwach, dass der Vertrieb über die Elektronik-Fachmarktkette Euronics vorerst ausgesetzt wurde. ATU übernimmt aber auch weiterhin die Wartung der Aiways-Modelle.

 Als einziger chinesischer Hersteller kommt MG mittlerweile auf nennenswerte Verkaufszahlen. Alle anderen Hersteller aus dem Reich der Mitte kämpfen derweil mit ihrem Markteintritt. Als einziger chinesischer Hersteller kommt MG mittlerweile auf nennenswerte Verkaufszahlen. Alle anderen Hersteller aus dem Reich der Mitte kämpfen derweil mit ihrem Markteintritt.

VW und Toyota bleiben mit Abstand stärkste Marken in Europa

Stärkste Marke war im ersten Halbjahr dagegen erneut VW mit 694.176 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 10,5 Prozent, gefolgt von Toyota mit 417.220 Einheiten und Audi mit 374.435 Fahrzeugen. Die beiden meistverkauften Fahrzeuge kamen hingegen von anderen Autobauern. So belegte das Tesla Model Y mit 136.564 Stück Rang eins der Neuzulassungen dicht gefolgt vom Dacia Sandero mit 123.408 abgesetzten Einheiten. Der VW T-Roc belegt mit 111.692 Zulassungen den dritten Platz. Ein Modell eines chinesischen Herstellers hat es nicht unter die Top 25 geschafft. (Text: tv, hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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