Chevrolet Corvette C8 Stingray startet in Deutschland ab 99.000 Euro

Fans der amerikanischen Sportwagenikone aufgepasst: Die Chevrolet Corvette C8 Stingray kommt ab 2021 offiziell nach Deutschland. Und zwar mit V8-Saugmotor sowie reichhaltiger Serienausstattung. Eine Markteinführung in Österreich ist indes ungewiss.

Mindestens 58.900 US-Dollar vor lokalen Steuern kostet die neue Chevrolet Corvette in den USA. Das sind nach aktuellem Kurs und mit dem deutschen Mehrwertsteuersatz umgerechnet circa 62.600 Euro. In Deutschland muss man ab Herbst 2021 allerdings weit tiefer in die Tasche greifen. Offiziell wird das Corvette C8 Stingray Coupé (Homologation ausstehend²) nämlich für 99.000 Euro eingepreist, die Cabrio-Variante soll als Launch-Edition zunächst 106.000 Euro kosten.

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Günstiger als die Konkurrenz

Zumindest im Vergleich zur direkten Konkurrenz aus Deutschland. Ein leistungsschwächerer Porsche 911 startet bei 106.352 Euro, der Mercedes-AMG GT kostet mindestens 120.314,95 Euro und ein Audi R8 steht ab 144.000 Euro in der deutschen Preisliste. Damit der doch deutliche Preisunterschied zur US-Version, der auch bedingt ist durch erhebliche Kosten für die EU-Homologation und den Transport, dennoch einigermaßen gerechtfertigt bleibt, steht die Chevrolet Corvette C8 Stingray hierzulande zunächst ausschließlich als Launch Edition bei den Händlern. So sind die Ausstattungspakete Z51 und 2LT serienmäßig verbaut und beinhalten unter anderem größere Brembo-Bremsen, ein elektronisches Sperrdifferenzial und eine Performance-Auspuffanlage. Ebenfalls ab Werk mit von der Partie ist das Magnetic Ride Control 4.0 Fahrwerk.

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Weiterhin mit Achtzylinder-Sauger

Im Innenraum spendieren die Amis serienmäßig Bose-Sound über 14 Lautsprecher, ein Head-up Display, ein Navigationssystem sowie beheizbare und gekühlte Sportsitze. Lange wurde indes spekuliert wann Chevrolet die C8 Stingray auf den europäischen Markt bringen wird und ob man hierfür sogar auf einen Achtzylinder-Turbo mit weniger Hubraum umschwenken muss (Stichwort: Cadillac Blackwing V8). Denn anders als in den USA gelten in Europa strengere Abgasvorschriften, die auch den Einsatz von Ottopartikelfiltern (OPF) bei Neuwagen unausweichlich machen. Es bleibt also abzuwarten, wie amerikanisch die Corvette in Europa tönen darf.

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Stingray mit überzeugenden Fahrleistungen

Ganz gleich ob mit oder ohne OPF: der 6,2-Liter-Small-Block-V8-LT2-Motor der neuen Corvette C8 Stingray ist hierzulande mittlerweile ein hubraumgewaltiges Alleinstellungsmerkmal. 495 PS und 637 Newtonmeter Drehmoment leistet das freisaugende Aggregat maximal und beschleunigt den Mittelmotor-Sportler in knapp drei Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit wird derzeit mit 312 Stundenkilometer angegeben. Ob die neue Corvette auch nach Österreich kommt und was sie kostet, ist derzeit unklar. (Text: Thomas Vogelhuber | Bilder: Hersteller)

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Thomas Vogelhuber

Thomas Vogelhuber ist seit März 2019 Chefredakteur des AutoScout24 Magazins und verantwortet die inhaltliche sowie strategische Ausrichtung der Redaktion einschließlich der Weiterentwicklung aller Content-Formate, insbesondere im Bereich Video. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Automobiljournalismus und beschäftigt sich mit aktuellen Mobilitätstrends, neuen Antriebstechnologien sowie der Entwicklung des Automobilmarktes. Privat gilt seine besondere Leidenschaft klassischen Fahrzeugen - sein Traumwagen bleibt der Audi RS 6 Avant C5 in Goodwood Grün.

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