Cadillacs Escalade IQL: XXL-Stromer wiegt mehr als vier Tonnen!

Cadillac bringt mit dem Escalade IQL erstmals eine vollelektrische Version seines größten SUV auf die Straße – und bleibt sich dabei treu: Mit bis zu 5,80 Metern Länge sprengt der Gigant alle Maßstäbe. In Deutschland bräuchte man für ihn sogar einen Lkw-Führerschein!

Cadillac bietet sein Elektro-SUV Escalade in den USA ab sofort auch in der Langversion IQL an, die in mehrfacher Hinsicht Superlative verkörpert und einen BMW X7 wirken lässt wie einen Kleinwagen. Mit einer Karosserielänge von 5,80 Metern gehört der XXL-Escalade zu den längsten jemals in Serie gebauten Pkw. Das im Vergleich zum normalen Escalade gewonnene Platzangebot bietet den Passagieren in der dritten Reihe mehr Bewegungsfreiheit und vergrößert den Kofferraum auf 685 bis 3.546 Liter. Hinzu kommen 345 Liter Gepäckraum im Frunk. Standesgemäß trägt der Riese 24-Zoll-Räder.

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Keine Chance mit Führerscheinklasse B: Der Escalade IQL wiegt mehr als vier Tonnen!

Der Allradantrieb bringt es auf 552 kW/750 PS und 1.064 Newtonmeter. Der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 gelingt dem 4,1 Tonnen schweren Auto in weniger als fünf Sekunden. Für das hohe Gewicht ist unter anderem die Batterie verantwortlich, die eine Kapazität von 205 kWh bietet, was für 740 Kilometer reichen soll. Während Cadillac zum Batteriegewicht keine offizielle Angabe macht, können wir zum Vergleich auch den Stromspeicher des GMC Hummer EV heranziehen. Sein 212-kWh-Akku wiegt etwa 1.325 Kilogramm. Damit ist auch klar: Wer das große Trumm durch einen Importeur nach Europa holen will, darf es nur bewegen, wenn eine Fahrerlaubnis, mindestens nach alter Klasse 3 vorliegt.

Imposant sind aber nicht nur die äußeren Werte des Escalade IQL. Auch die Display-Formate. Der gebogene Bildschirm im Cockpit kommt auf 55 Zoll Diagonale, die Tablets im Fond auf 12,6 Zoll. Großzügig bemessen ist auch die Anzahl der Lautsprecher: 42 Klangelemente bietet das Audiosystem. Umgerechnet in Euro kostet der Elektro-Koloss, vor Steuern, rund 122.000 Euro. Wer es übrigens lieber traditionell wünscht: Den verlängerten Cadillac ESV gibt auch noch mit acht Zylindern und bis zu 691 Kompressor-PS zu kaufen - alternativ gab es für den US-Markt sogar eine Diesel-Variante. Allerdings wurde diese zum neuen Modelljahr, aufgrund mangelnder Kundennachfrage, eingestellt. (Text: tv, mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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