Cadillac Sollei: Die Rückkehr der Straßenkreuzer?

Die GM-Marke Cadillac hat mit dem Sollei ein viersitziges Cabriolet mit Elektroantrieb vorgestellt, mit dem der Autobauer sein Potenzial bei der Individualisierung von Autos für zahlungskräftige Kunden unterstreichen will. Eine Serienproduktion des Oben-ohne-Stromers ist allerdings nicht geplant.

Optisch ähnelt der lang gestreckte Zweitürer der Elektrolimousine Celestiq, die ab Anfang 2025 in einer Kleinserie von 100 bis 150 Exemplaren produziert und zu Preisen von umgerechnet rund 312.000 Euro verkauft werden soll.

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Zeigen was geht

Mit dem dachlosen Sollei will der US-Autobauer an die legendäre Cadillac-Ära luxuriöser Cabriolets erinnern. Deshalb wurde der Wagen in der händisch aufgetragenen 50er-Jahre-Farbe „Manila Creme“ lackiert. Dieser Farbton prägt auch das Interieur, das mit offenporigem Holz, Intarsien und Nappaleder handwerklich veredelt wurde. Zwischen den Rücksitzen bietet der Sollei hinter einer Glasscheibe ein Kühlfach in der mit Kristallgläsern bestückten Bordbar. Hinzu kommen nachhaltige Materialien wie Ladeschalen und Kartentaschen aus einem Material, das aus Pilzwurzeln gewonnen wird. Mit an Bord sind auch Lockpfeifen, mit denen Vögel angelockt werden sollen. Auf diese Weise soll der Sollei dem Benutzer ein Erlebnis zurück zur Natur vermitteln.

cadillac-sollei-concept-heck

Unter der Haube steckt kein V8

Das Armaturenbrett bietet wie beim Celestiq einen von Tür zu Tür reichenden Bildschirm mit 55 Zoll Bildschirmdiagonale. Über den Antrieb des Sollei schweigt sich Cadillac aus. Vermutlich wird es sich um das gleiche System wie beim Celestiq handeln, mit einem 450 kW/600 PS starken Allradantrieb und einer Reichweite von 480 Kilometern. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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