Cadillac bringt den superstarken Escalade-V

Gegen alle Regeln, für maximalen Fahrspaß. Cadillac hat lange gezögert, bringt dieses Frühjahr aber wohl doch eine Sport-Variante des Escalade heraus. Erste Herstellerbilder zeigen dynamische Akzente, was unter der Haube schlummert bleibt aber vorerst geheim. Wir geben einen ersten Überblick.

Maximale Eskalation, bevor es (mit dem Verbrenner) vorbei ist. So oder so ähnlich könnte man den Cadillac Escalade-V (Fahrzeug steht in Deutschland nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend²) umschreiben, der im Frühjahr 2022 in den USA debütieren soll. Bislang ist über den Alpina BMW X7 (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 13,7 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 311 g/km²) und Mercedes-Maybach GLS Konkurrenten wenig bekannt, bis auf einige Fotos, die von der General Motors Edeltochter in diesen Tagen veröffentlicht wurden.

Jetzt lesen: Testbericht Cadillac Escalade

Rein äußerlich fallen die Änderungen dezent, aber dennoch sichtbar aus. Ein schwarzer Kühlergrill, große Lufteinlässe, weitere dunkle Akzente sowie eine vierflutige Abgasanlage künden von der Potenz unter der Motorhaube. Was genau hier Platz finden wird, kann zum jetzigen Stand nur vermutet werden. Dennoch gehen wir stark davon aus, dass der doppelt aufgeladene 6,2-Liter-Blackwing-V8 eingebaut wird, der in der CT-5 V Limousine (Fahrzeug steht in Deutschland nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend²) bislang auf eine Maximalleistung von 677 PS und 893 Nm kommt.

Einsatz des Blackwing-V8 wahrscheinlich

So befeuert sprintet das Ami Muscle-Car im Premiumzwirn in nur 3,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit wird mit 322 Stundenkilometer angegeben. Jene Werte wird der Escalade-V freilich nicht für sich reklamieren können, wobei offen ist, ob der Achtzylinder nicht eine zusätzliche Leistungsspritze erhält. Europäische Cadillac-Fans müssen allerdings stark sein – ein offizielles Debüt auf dem alten Kontinent ist weiterhin nicht geplant. (Text: tv |Bilder: Hersteller)

Artikel teilen

vogelhuber.avif

Thomas Vogelhuber

Thomas Vogelhuber ist seit März 2019 Chefredakteur des AutoScout24 Magazins und verantwortet die inhaltliche sowie strategische Ausrichtung der Redaktion einschließlich der Weiterentwicklung aller Content-Formate, insbesondere im Bereich Video. Er verfügt über langjährige Erfahrung im Automobiljournalismus und beschäftigt sich mit aktuellen Mobilitätstrends, neuen Antriebstechnologien sowie der Entwicklung des Automobilmarktes. Privat fährt er eine Mercedes-Benz S-Klasse S 450 4Matic W221.

Aktuelle Angebote

Alle Artikel

Alle ansehen
Bildschirmfoto 2026-07-29 um 12.02.24

Audi Q9 (2026): Das XXL-Flaggschiff greift BMW X7 und Mercedes GLS an

Audi erweitert sein SUV-Portfolio nach oben. Der neue Audi Q9 ist 5,31 Meter lang, bietet serienmäßig sieben Sitze und startet als V6-Diesel mit 299 PS. Optional gibt es sechs elektrisch verstellbare Einzelsitze, automatische Türen und ein 4D-Soundsystem. Die Preise starten bei 108.400 Euro.

Mehr lesen
Audi Q9 (2026): Das XXL-Flaggschiff greift BMW X7 und Mercedes GLS an
Interview Martin Heger

Elektromobilität braucht Vertrauen: Interview mit Merbag-CEO Martin Heger

Der Kauf eines Elektroautos wirft für viele Menschen noch immer neue Fragen auf – insbesondere dann, wenn es sich um ein gebrauchtes Fahrzeug handelt. Wie gut ist die Batterie tatsächlich? Welche Reichweite kann ich im Alltag erwarten? Und worauf sollte ich beim Kauf achten?

Mehr lesen
Elektromobilität braucht Vertrauen: Interview mit Merbag-CEO Martin Heger
2027 Mercedes-AMG G63 Cabriolet 1

Mercedes-AMG G 63 Cabriolet: Oben ohne und gar nicht bescheiden

Die offene G-Klasse kommt zurück. Der erste Teaser zeigt das Mercedes-AMG G 63 Cabriolet mit vier Türen, Stoffverdeck, Reserverad und seitlichen Endrohren. Damit wird klar: Die Neuauflage wird kein kurzer Zweitürer, sondern ein vollwertiger offener Luxus-Geländewagen zum ultra-exklusiven Preis.

Mehr lesen
Mercedes-AMG G 63 Cabriolet: Oben ohne und gar nicht bescheiden