BMW schafft die M Competition-Modelle ab

BMW stellt die beliebten M Competition-Modelle ein. Allerdings nicht, weil sie unbeliebt waren. Ganz im Gegenteil: Über 80 Prozent der Kunden entschieden sich für die Extraportion Leistung. Erfahre was BMW M plant und was das für M3, M4, M5 & Co. bedeutet.

Bislang bot die BMW M GmbH ihre Hochleistungsmodelle stets in zwei Varianten an: als klassisches M und als stärkere Competition-Version. Doch damit ist bald Schluss. Der Grund für diesen Schritt ist ebenso simpel wie nachvollziehbar.

„Mehr als 80 Prozent unserer Kunden entschieden sich direkt für das Competition-Modell. Also sagten wir: Machen wir das einfach zum Standard. Man könnte sagen, dass heute jedes M-Modell ein Competition ist“, erklärt BMW-M-Chef Frank van Meel im Gespräch mit dem BMW Blog.

BMW-3.0-CSL-Rear

Künftig spielen CS und CSL eine stärkere Rolle

Mit dieser Entscheidung will BMW die M-Modellpalette übersichtlicher gestalten. Statt zahlreicher Varianten wird es künftig nur noch drei klar abgegrenzte Ausführungen geben: das Basismodell M, die fahrdynamisch geschärfte und leichtere CS-Version und die exklusive CSL-Variante, die vor allem Sammler ansprechen soll.

Noch ist die Umstellung nicht vollständig eingeleitet. So bietet BMW die Competition-Option aktuell weiterhin für einige 2026er-Modelle an – darunter den M3 und M4. In diesen Varianten bleibt der Hinterradantrieb erhalten, die Leistung steigt von 480 auf 510 PS, während die Competition xDrive-Version mit Allradantrieb sogar 530 PS leistet. Beim X5 M und X6 M hingegen sind nur noch die Competition-Versionen erhältlich. Für den kommenden M5 wird mit dem Facelift im kommenden Jahr bereits eine CS-Variante erwartet. (Text: as24 | Bilder: Hersteller)

Artikel teilen

Alle Artikel

Alle ansehen
Renault 8 Gordini Concept-1

Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?

Nach dem riesigen Erfolg des Renault 5 greifen die Franzosen weiter tief in die Historien-Trickkiste. Mit dem Renault 8 Gordini Concept testet die Marke die Reaktionen des Publikums. Hat die legendäre Motorsport-Marke Gordini in der elektrischen Neuzeit eine Chance auf eine Serien-Rückkehr?

Mehr lesen
Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?
Bentley Torcal 13

Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS

Der britische Edelhersteller Bentley schlägt das nächste Kapitel seiner langen Firmengeschichte auf und präsentiert mit dem Bentley Torcal das erste reine Elektroauto der Marke. Technisch eigentlich ein Porsche Cayenne will der Brite völlig eigenständige Pfade beschreiten. Ab 200.000 Euro.

Mehr lesen
Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS
Nissan Pixo 2027-5

Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis

Nach der Rückkehr des elektrischen Renault Twingo präsentiert Nissan das passende Schwestermodell: den neuen Nissan Pixo. Die Neuauflage zeigt sich als moderner City-Stromer, der preislich knapp unter der 20.000-Euro-Marke bleibt.

Mehr lesen
Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis