BMW M2 CS: Stärker, aber nicht leichter

Mittlerweile wird es bei BMW zur Tradition, M-Modelle die am Ende ihrer Tage angekommen sind, mit einer CS-Variante zu adeln. Nach dem M2 Competition folgt nun also der BMW M2 CS. Mit 450 PS, Handschalter aber gleichbleibendem Gewichtsproblem.

Taditionsbewusst wie BMW nun einmal ist, folgt nach BMW M3 CS und BMW M4 CS die Clubsport-Variante des BMW M2. Zu Preisen ab 95.000 Euro (in Deutschland) und in einer weltweit auf 2.200 Exemplare limitierten Auflage soll die CS-Variante noch mehr Exklusivität vermitteln. Doch auch an einer Verbesserung der Dynamik will die M-GmbH gearbeitet haben.

BMW-M2-CS-Front

450 PS und Handschaltung

Wichtigster Garant für mehr Performance ist sicherlich der Dreiliter-Sechszylinder-Benziner, der dank Twin-Turboaufladung 331 kW/450 PS und 550 Newtonmeter Drehmoment mobilisiert. Im Vergleich zum bislang stärksten 2er, dem M2 Competition, sind das 40 PS mehr. Der Kunde kann zwischen zwei Getriebeoptionen wählen. Neben einer Siebengang-Doppelkupplung wird erstmals für eine CS-Version und für alle Puristen auch ein sechsstufiges Handschaltgetriebe angeboten. Zur Serienausstattung des CS gehört das M Driver's Package, welches unter anderem für eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 280 steht. Um diese Leistung auch klanglich besser in Szene zu setzen, wurde die klappengesteuerte Auspuffanlage mit vier Edelstahlendrohren nach Aussage von BMW akustisch verfeinert. Abhängig vom Getriebe und persönlicher Gangart soll der Verbrauch bei rund 10 Liter Super Plus auf 100 Kilometer liegen.

BMW-M2-CS-Engine

Viel Gewicht trotz Carbon

Wie bei CS-Versionen üblich, kommt auch im Fall des M2 an mehreren Stellen Carbonteile zum Einsatz. So wurden die geschlitzte Motorhaube, Frontsplitter, Heckdiffusor und die hintere Abrisskante am Kofferraumdeckel aus dem leichten Material gefertigt. Zudem besteht das Dach des Sportwagens aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Wesentlichen Einfluss auf das offizielle Gewicht hat der Carbon-Einsatz nicht: Wie im Fall des Competition gibt BMW dieses mit 1.550 Kilogramm an. Grund dafür ist die bessere Ausstattung des CS, welche die Einsparungen durch die Leichtbauteile neutralisiert. Rund 22 Kilogramm lassen sich jedoch einsparen, wenn der Kunde die sündhaft teure Carbon-Keramik-Bremsanlage bestellt.

BMW-M2-CS-Interior

Serienmäßig mit Differenzial und Adaptivfahrwerk

In der Basisversion werden Scheibenbremsen aus Stahl mit vorne 400 und hinten 380 Millimeter Durchmesser eingebaut, die vorne durch Sechs- und hinten durch Vierkolben-Bremssättel in die Zange genommen werden. Zur Serienausstattung des CS gehören darüber hinaus ein adaptives Sportfahrwerk mit den einstellbaren Modi Comfort, Sport und Sport+ sowie ein aktives Sperrdifferenzial an der Hinterachse.

BMW-M2-CS-Rear

BMW M2 CS: Innen edel ausstaffiert

Im Innenraum gibt es veredelte Sportsitze mit einem Mix aus Merino-Leder und Alcantara zu bestaunen sowie ein Sportlenkrad mit 12-Uhr-Markierung – ebenfalls in Alcantara. Daneben stehen dem Kunden auch die aus dem regulären M2 bekannten Aufpreisoptionen offen. Mit der Auslieferung der ersten BMW M2 CS Modelle ist Mitte 2020 zu rechnen. (Text: tv, mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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