BMW 3er Facelift - adieu Automatikwählhebel

Alles neu macht der Mai - auch bei BMW. 3er Limousine und Touring erhalten ein Facelift, größere Designeskapaden ersparte man sich in München jedoch.

Mit aufgefrischtem Design, aber ohne vergrößerte Niere geht der BMW 3er in seine zweite Lebenshälfte. Beim Lifting verzichteten die Münchner auf die Einführung des polarisierenden Riesen-Kühlergrills, wie man ihn von anderen Modellneuheiten (siehe BMW 7er) der Marke kennt. Stattdessen gibt es bei Limousine und Kombi dezente Modifikationen an Front und Heck, schmalere Scheinwerfer und neue Lack-Optionen.

BMW-3er-Facelift-2022-Interieur

Größere Änderungen im Innenraum

Mehr Änderungen finden sich im Innenraum, wo nun auf Wunsch das konkave „Curved“-Display aus dem E-SUV iX Einzug hält. Ebenfalls mit von der Partie ist die neueste Generation des BMW-eigenen Infotainment-Systems, jetzt in der Version OS8. Auch bei der Serienausstattung haben die Münchner Hand angelegt - beispielsweise ist die Dreizonen-Klimaanlage jetzt immer ab Werk montiert.

Keine Änderungen gibt es beim Motorenangebot. Weiterhin stehen Diesel und Benziner mit vier und sechs Zylindern zur Wahl, die ein Leistungsband von 110 kW/150 PS bis 275 kW/374 PS abdecken (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,5-4,8 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 192-127 g/km)². Für geringe Verbräuche soll wie bisher ein 48-Volt-Mildhybridsystem sorgen, zusätzlich stehen zwei Plug-in-Hybride mit 150 kW/204 und 215 kW/292 PS zur Wahl (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,8-1,3; Stromverbrauch kombiniert: 17,7-15,8 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 40-29 g/km; elektrische Reichweite: 54-62 km)².

Wichtigste Neuerung bei den Getrieben: Alle Motorvarianten sind nun serienmäßig an eine 8-Gang-Automatik gekoppelt; das bisher für die Basismodelle angebotene Schaltgetriebe entfällt entgültig. Um jene Änderung nochmals zu unterstreichen verzichtet BMW fortan auf einen vollwertigen Wählhebel im 3er und setzt dagegen auf einen Schaltstummel wie ihn beispielsweise auch Volkswagen im Golf einsetzt.

Marktstart und Preise

Die Preise für die ab Juli 2022 erhältlichen gelifteten Mittelklassemodelle starten bei 43.900 Euro für den 318i als Limousine. Den Touring gibt es ab 45.000 Euro. Gegenüber den Vorgängermodellen entspricht das einem Aufschlag von knapp 4.600 Euro. (Text: tv, hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

Artikel teilen

Aktuelle Angebote

Alle Artikel

Alle ansehen
Renault 8 Gordini Concept-1

Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?

Nach dem riesigen Erfolg des Renault 5 greifen die Franzosen weiter tief in die Historien-Trickkiste. Mit dem Renault 8 Gordini Concept testet die Marke die Reaktionen des Publikums. Hat die legendäre Motorsport-Marke Gordini in der elektrischen Neuzeit eine Chance auf eine Serien-Rückkehr?

Mehr lesen
Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?
Bentley Torcal 13

Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS

Der britische Edelhersteller Bentley schlägt das nächste Kapitel seiner langen Firmengeschichte auf und präsentiert mit dem Bentley Torcal das erste reine Elektroauto der Marke. Technisch eigentlich ein Porsche Cayenne will der Brite völlig eigenständige Pfade beschreiten. Ab 200.000 Euro.

Mehr lesen
Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS
Nissan Pixo 2027-5

Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis

Nach der Rückkehr des elektrischen Renault Twingo präsentiert Nissan das passende Schwestermodell: den neuen Nissan Pixo. Die Neuauflage zeigt sich als moderner City-Stromer, der preislich knapp unter der 20.000-Euro-Marke bleibt.

Mehr lesen
Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis