Bentley Continental GT Supersports (2026): V8-Monster mit Hinterradantrieb

Bentley schärft den Continental GT weiter und stellt mit dem Supersports die bislang konsequenteste fahrerorientierte Variante vor. Erstmals verzichtet die Baureihe dafür auf den Allradantrieb. Der überarbeitete 4,0-Liter-V8-Biturbo mobilisiert 490 kW/666 PS und 800 Nm und leitet die Kraft über ein ebenfalls modifiziertes Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe ausschließlich an die Hinterachse. Das auf 500 Exemplare limitierte Coupé soll den Sprint auf 100 km/h in 3,7 Sekunden absolvieren, die Höchstgeschwindigkeit gibt Bentley mit 310 km/h an.
Auf Diät gesetzt: Erstmals bleibt der Continental GT unter der Zwei-Tonnen-Marke
Der Wegfall von Allradtechnik und Rückbank sowie der verstärkte Einsatz von Carbonfaser – unter anderem beim Dach – soll das Gewicht senken. Doch besonders der Verzicht auf die Plug-in-Hybrid-Technik der normalen Continental-Modelle spart mehrere Hundert Kilogramm. Erstmals seit dem Debüt der Baureihe im Jahr 2003 bleibt ein Continental GT unter der Zwei-Tonnen-Marke. Zudem setzt der Supersports auf das bislang umfangreichste Aerodynamikpaket der Modellgeschichte. Ein großer Frontsplitter, ein fester Heckflügel und ein neu gestalteter Diffusor sorgen für mehr Abtrieb als beim GT Speed. Carbon-Keramik-Bremsen, 22-Zoll-Schmiederäder und eine Titan-Abgasanlage gehören zur Serienausstattung, optional sind Pirelli-Trofeo-RS-Reifen erhältlich.
Im Innenraum setzt der Supersports den reduzierten Sportkurs mit zwei ausgeprägt konturierten Schalensitzen, abgespeckter Dämmung und einer ausschließlich auf den Vorderwagen ausgelegte Audioanlage fort. Preise nennt Bentley nicht, erwartet wird jedoch ein Niveau deutlich jenseits der 300.000-Euro-Marke. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)
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