Bentley Continental GT Speed: Nachgeschärfter Langstrecken-König

Mit dem neuen Bentley Continental GT Speed zeigt die britische Edelschmiede ihren bisher dynamischsten Grand Tourer. Neben einer Leistungssteigerung auf 659PS wurde vor allem am Fahrwerk nachgearbeitet.

In einem Bentley geht es immer auch um Geschwindigkeit. Komfort, Luxus und die Verbindung von beidem zu konkurrenzloser Opulenz steht zwar mindestens auf der gleichen Stufe, doch im Kern der Sache muss sich ein Bentley immer auch durch Tempo auszeichnen.

Wenn dem ohnehin nicht langsamen Bentley Contintental GT (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 12,2 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 278 g/km²) zusätzlich ein silbern glänzendes Speed-Abzeichen montiert wird, ist der Name wirklich Programm. Für die neue Variante wurde der in der Basisvariante 467 kW/635 PS leistende 6,0-Liter-W12-Biturbo um zusätzliche 24 Pferdestärken aufgepumpt.

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Continental GT Speed mit 659 PS

Mit nun 485 kW/659 PS und 900 Nm verkürzt der Bentley Continental GT Speed (Fahrzeug steht noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend²) den 100er-Sprint auf nur noch 3,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wächst um zwei km/h auf beeindruckende 335 Stundenkilometer.

Doch neben der reinen Längsdynamik sorgt der Speed auch in der Kurve für deutlich mehr Performance. Herzstück der Maßnahmen ist die Hinterachslenkung, die man bereits aus anderen schnellen Premiumprodukten des VW-Konzerns kennt. Sie soll den mächtigen Briten aber nicht nur in Kurven deutlich dynamischer machen, sondern auch den Komfort auf der Autobahn verbessern, wo sie gleichsinnig zu den Vordrrädern mitlenkt.

Auch ein elektronisch gesteuertes Sperrdifferenzial an der Hinterachse ist neu, wie auch die Abstimmung des 48V-Wankausgleich-Systems. Überhaupt sind sämtliche Fahrdynamik-Programme wie Luftfederung, Apdativdämpfung, Lenkunterstützung und Getriebestrategie komplett neu auf den Bentley Continental GT Speed kalibriert worden.

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Viel Technik, viel Optik

Natürlich beziehen sich die Änderungen aber nicht nur auf die Technik. Auch optisch gibt sich der Speed auf den ersten Blick als schärfster aller Langstreckenrenner zu erkennen. Schwarze Grilleinfassungen an der Front und ebensolche Zierelemente am Heck verraten ihn, zudem gibt es extra aerodynamische Schwellerverkleidungen und speziell designte 22-Zoll-Alufelgen.

Im Interieur ist eine feine Mischung aus Leder und Alcantara, sowie Kohlefaser- und geschwärzten Aluminium-Zierteilen serienmäßig. Der Individualisierung ist mit 15 Grundfarben und elf Kontrasttönen keine Grenze gesetzt. Wem das nicht reicht, der kann im Mulliner-Programm sämtliche Farben bestellen, sofern die lackierbar sind.

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Marktstart und Preise

Die Sonderwünsche dürften allerdings ebenso heftig bepreist sein, wie der Bentley Continental GT Speed an sich. Schon das Standardmodell kommt auf gut 200.000 Euro in der Basis, weshalb sich der Speed deutlich an der Viertelmillion-Marke orientieren dürfte. Immerhin: man ist damit ab dem dritten Quartal 2021 ein bisschen schneller beim nächsten Geschäftstermin und kann den Aufpreis so vielleicht wieder schneller einholen. (Text: fm | Bilder: Hersteller)

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