ADAC-Winterreifentest – die Tops und Flops

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und mit ihr die Frage nach der richtigen Bereifung für das eigene Auto. Der ADAC hat nun Winterreifen in den gängigen Größen 225/50 R17 und 195/65 R15 verglichen. Die Ergebnisse überraschen dabei kaum: Wer billig kauft, kauft meistens zweimal.

Nicht alle Winterreifen garantieren eine sichere Fahrt durch die kalte Jahreszeit. Bei einem Test des ADAC gab es viel Mittelmaß. Zwei Modelle fielen komplett durch. Dagegen wirklich überzeugen konnten nur die Pneus der großen Markenhersteller. Insgesamt hat der Autoclub 34 Reifen in zwei gängigen Dimensionen überprüft.

Teuer ist gleich gut

Die drei guten Modelle in der Mittelklassen-Größe 225/50 R17 sind der Dunlop Winter Sport 5, der Michelin Alpin 6 und der Goodyear Ultra Grip Performance +. Alle drei Markenprodukte erhielten die Bewertung „gut“. Mit Preisen zwischen 160 und 170 Euro pro Stück liegen sie am oberen Ende des Testfelds. Hinter ihnen folgt ein breites Mittelfeld mit der Note „befriedigend“, darunter auch der mit 100 Euro günstigste Reifen im Test – der Esa+Tecar Supergrip Pro.

Verlierer des Vergleichs sind die Budget-Modelle Goodride Z-507 Zuper Snow und Linglong Green-Max Winter UHP (85 Euro). Beide zeigen gravierende Mängel auf Schnee beziehungsweise Nässe und erhalten mit der Bewertung 5,5 die Note „mangelhaft“.

Keine Totalausfälle bei der Kompaktklassen-Dimension

Keine Totalausfälle und mehr gute Reifen gibt es hingegen in der Kompaktklassen-Dimension 195/65 R15. Dort erreichten vier Modelle die Note „gut“: der Dunlop Winter Response 2, der Goodyear UltraGrip 9+, der Michelin Alpin 6 und der Vredestein Wintrac. Letzterer zählt mit 70 Euro zu den günstigeren Modellen im Test. Elf weitere Reifen schneiden mit „befriedigend“ ab, nur der Kumho Wintercraft WP51 erhält ein „ausreichend“. (Text: hh/sp-x, tv | Bild: tv)

Den kompletten ADAC-Winterreifentest findet ihr hier.

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