ADAC Kindersitz-Test: Das sind die Tops und Flops

Neben vielen ordentlichen Kindersitzen gibt es weiterhin auch weniger empfehlenswerte Modelle. In einem Test des ADAC kamen fünf von 26 Sitzen nicht über ein „ausreichend“ hinaus. Einmal reichte es sogar nur zu einem „mangelhaft“.

Testverlierer ist der „Osann Oreo 360 II“, der bei der Schadstoffprüfung durchfiel, weil der Bezugsstoff den Weichmacher DPHP enthielt, der unter anderem die Schilddrüse schädigen kann. Bei den vier mit „ausreichend“ bewerteten Modellen handelt es sich um mitwachsende Kindersitze, die vom Säuglingsalter bis zum 12. Geburtstag genutzt werden können. Nach dem Urteil des ADAC handelt es sich dabei jedoch lediglich um eine Kompromisslösung mit zahlreichen Schwächen. Im Crashtest kam es zu einer erhöhten Belastung der Dummys, zudem erschwerte das hohe Gewicht der Sitze die Handhabung, die unterschiedlichen Einbauarten je nach Kindergröße erhöhen außerdem das Risiko der Fehlbedienung.

Die Tester empfehlen als bessere Alternative zum mitwachsenden Sitz die Nutzung von nacheinander drei verschiedenen Sitzsystemen: die Babyschale für die Kleinsten, anschließend den Kleinkindersitz und später eine Sitzerhöhung. Letztere wurden nicht extra getestet, in den beiden anderen Klassen gibt es aber viele überzeugende Modelle. Zu den Testsiegern zählten unter anderem die Babyschalen Mini iZi Go Modular X1 i-Size mit der Note 1,7 (bis ein Jahr) und Maxi-Cosi Pebble 360 mit der Note 1,8 (bis anderthalb Jahre). Bester Sitz in der Klasse bis vier Jahre war der Swandoo Marie 3 mit der Note 2,4. Bei den Sitzen von 1 bis 4 Jahre platzierte sich der Cybex Sirona SX2 i-Size mit der Note 2,1 an der Spitze, unter den Modellen für 4- bis 12-Jährige siegte der Joie i-Trillo LX mit der Note 2,1. (Text: hh/sp-x | Bild: ADAC)

Artikel teilen

Aktuelle Angebote

Alle Artikel

Alle ansehen
Renault 8 Gordini Concept-1

Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?

Nach dem riesigen Erfolg des Renault 5 greifen die Franzosen weiter tief in die Historien-Trickkiste. Mit dem Renault 8 Gordini Concept testet die Marke die Reaktionen des Publikums. Hat die legendäre Motorsport-Marke Gordini in der elektrischen Neuzeit eine Chance auf eine Serien-Rückkehr?

Mehr lesen
Renault 8 Gordini Concept: Kommt die Kult-Marke zurück?
Bentley Torcal 13

Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS

Der britische Edelhersteller Bentley schlägt das nächste Kapitel seiner langen Firmengeschichte auf und präsentiert mit dem Bentley Torcal das erste reine Elektroauto der Marke. Technisch eigentlich ein Porsche Cayenne will der Brite völlig eigenständige Pfade beschreiten. Ab 200.000 Euro.

Mehr lesen
Bentley Torcal: Kein W12, kein V8, dafür 888 E-PS
Nissan Pixo 2027-5

Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis

Nach der Rückkehr des elektrischen Renault Twingo präsentiert Nissan das passende Schwestermodell: den neuen Nissan Pixo. Die Neuauflage zeigt sich als moderner City-Stromer, der preislich knapp unter der 20.000-Euro-Marke bleibt.

Mehr lesen
Nissan Pixo (2027): Ein Twingo-Zwilling zum Sparpreis