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Die Geburt des Kleintransporters
Als der Wartburg Barkas zum ersten Mal das Montageband verließ, geschah dies unter der Typenbezeichnung "Barkas B1000". Ausgestattet mit einem Dreizylindermotor, einem 900 ccm Hubraum und 43 PS war das Fahrzeug auf einer Augenhöhe mit vergleichbaren Autos in Westdeutschland wie dem Ford Transit oder dem VW-Bus. Er punktete besonders mit seiner Robustheit und einem großen Platzangebot. In der Modellvariante als Kleinbus bot er Platz für bis zu acht Personen zuzüglich Gepäck. Als Pritschenwagen war er ideal für die Beförderung unterschiedlichster Gegenstände.
Ein Auto für viele Gelegenheiten
In seiner 30jährigen Geschichte erfreute sich der Wartburg Barkas großer Beliebtheit in der DDR. Er fand Verwendung beim Transport schwerer Lasten und von Personen. Behörden wie die Polizei nutzten ihn. Sogar als Feuerwehrlöschwagen wurde der Barkas eingesetzt. Als Exportwagen fand er zusätzliche Abnehmer im Ausland.
Veraltet durch fehlende Weiterentwicklung
Es gab mehrere Anläufe, den Wartburg Barkas grundlegend zu überarbeiten. Drei mögliche Nachfolgemodelle, die den Namen "B1100" tragen sollten, erlangten Prototypenstatus. Vorgaben aus der Politik verhinderten aber, dass sie in Serie gingen. Erst im Herbst 1989 kam es zur Vorstellung des Barkas B 1000-1 - mit einem 58 PS starken Viertaktmotor und einem Hubraum von 1 272 ccm. Schon zwei Jahre später kam es jedoch zur Einstellung der Barkas-Produktion. Heute genießt der Wartburg Barkas Kultstatus bei Liebhabern.
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