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Maserati Shamal

Ein Italiener mit neuem Motor: Der Maserati Shamal

Maserati ist ein italienischer Sportwagenhersteller, welcher am 01. Dezember 1914 in Bologna gegründet wurde. Ihren Sitz hat die Società Anonima Officine Alfieri Maserati in Modena. Ihr Markenzeichen ist ein Dreizack. Besonders in den 1950ern waren die Maserati-Rennwagen überaus erfolgreich. Juan Manuel Fangio gewann beispielsweise mit einem Maserati 250F die Formel 1-Weltmeisterschaft von 1957. Inzwischen ist Maserati ein Teil des Fiat-Konzerns.

Der Maserati Shamal: ein kostspieliges Geburtstagsgeschenk

Von Herbst 1989 bis Ende des Jahres 1995 produzierte der italienische Automobilhersteller den Maserati Shamal. Benannt ist der Wagen nach einem mesopotamischen Wind. Das Auto beruhte, wie auch schon der Maserati Karif, mit einem Radstand von 2400 mm auf dem Chassis des Maserati Spyders. Der Maserati Shamal erhielt jedoch umfangreiche Änderungen an der Karosserie und bezüglich des Motors. Man entschied sich nämlich für einen V8-Motor mit Doppelturbolader. Der Biturbomotor, welcher erstmals in ein Maserati Coupé eingebaut wurde, kam auch beim Bau des Maserati Quattroporte und beim Maserati 3200 GT zum Einsatz. Er verfügte über eine Vierventiltechnik und über zwei Nockenwellen. Der Motor ist nicht besonders laut, aber er ist auf jeden Fall präsent. Bei dem Maserati Shamal handelt es sich um einen klassischen 2+2-Sitzer, der (anders als der Maserati Karif und Maserati Merak) mit einem relativ großen Platzangebot im Fond aufwartete.

Als Maserati am 14. Dezember 1989 seinen 75. Gründungstag feierte, wurde der Shamal präsentiert. Die Karosserie wurde von Marcello Gandini designt. Dieser hatte sich bereits mit dem Maserati Khamsins einen Namen gemacht. Klassische Merkmale des Sportwagens waren unter anderem die Frontpartie mit je einem runden und einem eckigen Scheinwerferpaar, welche man vom Maserati Biturbo ableitete und überarbeitete. Zudem war die Frontschürze mit integrierten Nebel- und Zusatzscheinwerfern auffallend tief. Das Heck und die Dachlinie wurden komplett geändert. Die breite B-Säule hielt man in Schwarz. Die asymmetrisch gestalteten hinteren Radausschnitte waren typisch für den Designer Marcello Gandini.

Ein quadratisch angelegter V8-Motor aus Aluminium trieb den Wagen an. Der Motor kam mit zwei IHI-Turboladern auf 326 PS (240 kW). Seine Kraft wurde in Form eines Getrag-Sechsganggetriebes an die Hinterräder geleitet. Gemäß Angaben des Werkes belief sich die Höchstgeschwindigkeit des Maserati Shamal auf 270 km/h.

Die Modelle auf Maserati Biturbo-Basis dienten als Grundlage bei der Gestaltung des Innenraumes. Das Interieur ist mit Raffleder und einer schönen Mechanikuhr in der Mitte des Armaturenbretts, welche extra illuminiert werden kann, typisch italienisch gehalten.

In den sechs Jahren Produktionszeit wurden lediglich 369 Exemplare gebaut. Die meisten Wagen, konkret 222 Stück, wurden im Jahr 1991 produziert.

Die wichtigsten Daten und Fakten im Überblick

Beim Maserati Shamal handelt es sich um einen Sportwagen, der von 1989 bis 1995 gebaut wurde. Die Karosserie ist in Form eines Coupés gebaut. Der eingebaute 3,2 Liter-Ottomotor ist 240 kW stark. Das Auto entfaltet 326 PS bei einem Drehmoment von 436 Nm. Der Wagen hat eine Länge von 4102 mm, eine Breite von 1850 mm und eine Höhe von 1300 mm. Der Radstand des Autos beträgt 2400 mm, die Radaufhängungen sind neuartig. Im leeren Zustand wiegt der Maserati Shamal 1.470 kg. Es gibt kein wirkliches Vorgängermodell. Der Maserati 3200 GT ist der offizielle Nachfolger.