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Maserati Biturbo

Im Jahr 1981 kommt der Maserati Biturbo als Einstiegsmodell ins Programm

Als der italienische Sportwagenkonstrukteur Maserati in den 1970er Jahren mit den Planungen für ein neues Einstiegsmodell begann, sollte die entstehende Baureihe mit günstigeren Preisen, kleinen V6-Triebwerken und einer größeren Vielfalt an Karosserieformen dazu beitragen, die Marke für breitere Käuferschichten interessant zu machen. Motoren in V6-Bauweise waren zwar in den Einstiegmodellen aus Modena auch vorher schon zum Einsatz gekommen. Doch die optisch als Supersportwagen auftretenden 2-Sitzer und 2+2-Sitzer sprachen eben nur ein bestimmtes Klientel an, und der traditionsreiche Maserati Quattroporte fuhr bereits in der V8-Motorenliga. Anfang der 1980er Jahre nahm das Projekt der kleinen Maserati dann in Form der ab dem Jahr 1981 produzierten Baureihe Maserati Biturbo Seriengestalt an.

Die Maserati Biturbo werden in drei Karosserieversionen gebaut

Die Maserati Biturbo liefen ungewöhnlich lange und mit nur wenigen optischen Veränderungen bis zum Jahr 1994 zumeist in Modena vom Band. In den Handel kam der in verschiedenen Leistungsstufen angebotene Maserati Biturbo im Laufe der Zeit in drei Karosserieversionen als Coupé und viertürige Limousine sowie in geringer Auflage als Cabriolet unter dem Namen Maserati Biturbo Spyder. Technische Besonderheit: Wie der Name schon andeutete, stattete der Hersteller seine neuen V6-Modelle als erster Serienhersteller mit zwei Turboladern aus, die für die markentypische Performance beim Maserati Biturbo sorgen sollten. Die neue Technik setzte der Hersteller später auch für 2-Sitzer wie den Maserati Karif oder die Maserati Quattroporte der vierten Baugeneration ein.

Die Coupés, Limousinen und Cabriolets der Baureihe Maserati Biturbo

Die klassischen Maserati Biturbo kamen zu Beginn der Serienfertigung im Jahr 1981 als zweitürige Coupés mit 2+2-Sitzplatzkonfiguration auf den Markt. Im Stil lehnte sich das Coupé an den Gran Turismo der Baureihe Maserati Quattroporte an, der ebenfalls als Vorbild für die ab dem Jahr 1984 gefertigten viersitzigen Limousinen der Reihe Maserati Biturbo diente und damit den Auftritt der Marke Maserati in dieser Epoche prägte. Ergänzt wurde das Biturbo-Programm Mitte der 1980er Jahre durch einen offenen Zweisitzer, der beim Karosseriebauer Zagato als Maserati Biturbo Spyder in Kleinserie entstand. Modellpflegemaßnahmen mit optischen und technischen Änderungen führte Maserati für die Biturbo-Modelle der unterschiedlichen Karosserieformen in den 1985 und 1988 durch.

Maseratis Biturbo-Technik ist eine Premiere in Serienmodellen

In späteren Jahren wurde der Einsatz von zwei Turboladern beim Bau von Hochleistungsmotoren für Sportwagen bei vielen Herstellern zum Standard. In den 1980er Jahren jedoch betrat Maserati mit der Biturbo-Technik Neuland. Der Hintergrund der Entwicklung: Dank der doppelten Aufladung konnte Maserati aus seinen relativ kleinen V6-Motoren mit zunächst 2,0 Litern Hubraum maximale Leistung holen.

Die Maserati Biturbo gibt es in unterschiedlichen Leistungsstufen

Der Standardmotor des Maserati Biturbo war ein Sechszylindertriebwerk in V-Bauweise, das den Coupés und Limousinen eine Leistung von 134 kW (183 PS) bereitstellte. Mit der Einführung von Einspritzmotoren stiegen die Leistungswerte auf bis zu 164 kW (223 PS). Darüber hinaus setzten die Italiener größere Aggregate mit 2,5 Litern Hubraum ein, die im Maserati Biturbo bis zu 138 kW (188 PS) mobilisierten. Abgerundet wurde das Motorenprogramm durch 2,8 Liter Maschinen, die dem Maserati Biturbo 209 kW (284 PS) zur Verfügung stellten."