VW Amarok 2023 - ein teures Vergnügen

Für den neuen VW Amarok lässt sich locker so viel zahlen wie für einen neuen Touareg. Es gibt aber auch preiswertere Modelle, die ihre Nutzfahrzeug-Charakter allerdings in keiner Weise beschönigen.

Zu Preisen ab 47.121,62 Euro ist ab sofort die zweite Generation des Volkswagen Amarok in Deutschland bestellbar. Die Basisvariante des Pick-ups verfügt über zuschaltbaren Allradantrieb und einen 125 kW/170 PS starken 2,0-Liter-Vierzylinderdiesel (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 226 g/km)². Auftritt und Ausstattung des Einstiegsmodells sind relativ nüchtern.

Desto schöner, desto teurer

Wer den Pick-up nicht als reines Arbeitsgerät nutzen will, wählt eine der drei höheren Ausstattungen. Neben den mittelpreisigen Ausführung „Life“ und „Style“ stehen die Lifestyle-Varianten „Panamericana“ ab 69.000 Euro und „Aventura“ ab 70.200 Euro zur Wahl, die ausschließlich mit dem 177 kW/240 PS starken 3,0-Liter-V6-Diesel und permanentem Allradantrieb zu haben sind (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 10,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 270 g/km)². Neben einer umfangreicheren Ausstattung erhalten diese Versionen eine eigenständige Front- und Heckpartie.

VW Amarok II basiert auf dem Ford Ranger

Die zweite Generation des Amarok basiert anders als der im Konzern entwickelte Vorgänger auf dem ebenfalls kürzlich neu aufgelegten Ford Ranger. Auch das Motorenprogramm, das neben dem Basis-Vierzylinder und dem Sechszylinder einen weiteren Vierzylinder-Diesel mit 151 kW/205 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 8,8 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 231 g/km)² umfasst, stammt vom US-Konzern. VW differenziert sich vor allem über das Karosserie-, Innenraum- und Infotainmentkonzept von dem Schwestermodell. Auch die Aufpreispolitik fällt anders aus. (Text: hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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