Study: Peugeot 208 FE – Planspiele

Mit einem Hybridantrieb aus dem Rennsport hat Peugeot nun seinen Kleinwagen 208 ausgestattet.

Die ungewöhnliche Kombination feiert an Bord der Technikstudie 208 Hybrid FE auf der IAA in Frankfurt Premiere (12. bis 22. September) und soll Möglichkeiten aufzeigen, welche Spielvarianten es von der spritsparenden Hybridtechnik noch geben könnte. Unter der kurzen Motorhaube des gewichtsreduzierten Stadtautos arbeiten ein seriennaher Dreizylinderbenziner mit 1,2 Litern Hubraum sowie ein Elektromotor, der genauso wie das Batteriesystem aus dem Le-Mans-Rennwagen 908 Hybrid4 abgeleitet wurde. Genaue Leistungsdaten nennt der Hersteller nicht, der Spurt von null auf 100 Kilometer soll jedoch in acht Sekunden absolviert sein. Der Verbrauch soll bei nur 2,1 Litern auf 100 Kilometern liegen, was einem CO2-Ausstoß von 49 Gramm entspricht.

Konkrete Serienpläne für die gemeinsam mit dem Mineralölkonzern Total entwickelte Studie gibt es nicht. Vielmehr soll der leistungsstarke Mini-Hybrid zeigen, was mit vergleichbar geringem Aufwand technisch möglich ist. Konkreter sind bereits die Pläne, in der Kleinwagenklasse künftig auf den zusammen mit der Konzernschwester Citroën entwickelten Luft-Hybrid-Antrieb einzusetzen. Das erste Modell mit der vergleichsweise preisgünstigen Antriebstechnik soll 2016 auf den Markt kommen, auf der IAA ist ein entsprechendes Showcar auf Basis des Mini-SUV 2008 zu sehen. (mh/sp-x)

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