Die Wasserstoff-Pläne von Hyundai

Was einst mit dem Nexo in kleinem Maßstab begonnen hat, soll nach dem Willen von Hyundai mehr sein als eine Randerscheinung. Die Rede ist von Wasserstoff als Energieträger, auch im Pkw-Verkehr. Die Koreaner geben nun einen kleinen Einblick in ihre Zukunftspläne.

Mit der Sportwagen-Studie Vision FK will Hyundai die wichtige Rolle von Wasserstoff für die zukünftige Mobilität unterstreichen. Das nun im Rahmen der „Wasserstoff-Vision 2040“ vorgestellte Coupé kombiniert eine Brennstoffzelle mit einer extern aufladbaren Batterie, was eine Reichweite von 600 Kilometern ermöglichen soll. Als Antriebsleistung nennen die Koreaner 500 kW/670 PS (Fahrzeug steht nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend²).

Der lokal emissionsfreie Bolide steht als Symbol für die ehrgeizigen Wasserstoff-Pläne von Hyundai. Der Autohersteller erwartet bis 2040 den Durchbruch des Energieträgers im Transportwesen sowie anderen Sektoren und will die Entwicklung mit eigenen Produkten und Technologien stützen.

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Bis 2030 sollen die Kosten der Brennstoffzelle deutlich sinken

Unter anderem sollen bis 2028 alle Nutzfahrzeuge des Konzerns mit Brennstoffzellensystemen ausgerüstet werden. Gestartet ist außerdem bereits die Serienproduktion einer verbesserten Version des aktuellen Wasserstoff-Schwerlastkraftwagens Xcient Fuel Cell. Eine Zugmaschine auf gleicher Technik-Basis soll 2024 auf den Markt kommen. Zudem ist ein leichtes Nutzfahrzeug mit Wasserstoff-Technik angekündigt. Bis 2030 sollen die Kosten für Brennstoffzellenfahrzeuge auf dem Niveau konventioneller Modelle liegen.

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Wasserstoff in allen Bereichen des Energiesektors

Im Rahmen der Online-Präsentation der Wasserstoff-Strategie haben die Koreaner neben dem Brennstoffzellen-Sportwagen weitere Anwendungen gezeigt. Darunter eine „Trailer Drone“ für den Container-Transport, eine Rettungs-Drohne und eine mobile Wasserstofftankstelle auf Lkw-Basis. Hyundai will sich zudem bei der Ausweitung des Anwendungsbereichs von Brennstoffzellensystemen und -technologien auf alle Bereiche des Energiesektors engagieren. Dazu zählen auch die Strom- Wärmeversorgung von Gebäuden, städtische Energiequellen und Kraftwerke. (Text: tv, hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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