Citroën C5 Aircross Facelift - leicht erneuert in die Zukunft

Allerdings nur äußerst behutsam. Wer bereits einen C5 Aircross besitzt, muss kaum fürchten, ab dem Sommer mit einem alten Fahrzeug herumzufahren. Erkennen wird man die neue Front indes schon – vor allem die Leuchtgrafiken der Frontscheinwerfer haben die Gestalter gut sichtbar modifiziert und nun der aktuellen Formensprache angepasst, wie sie beispielsweise beim noch frischen C4 Verwendung findet.
Auch das Heck sieht jetzt ein bisschen anders aus. Künftig besteht die LED-Lichtsignatur des Schlusslichts aus drei Elementen. Außerdem zieht die Modifikation der Leuchtengehäuse eine Verbesserung der Aerodynamik nach sich, versprechen die Techniker. Eine zusätzliche Außenfarbe (Eclipse Blue) sowie die Einführung neuer Felgendesigns runden das moderate Facelift ab.
Neuer Infotainment-Bildschirm
Erstes Probesitzen deckt denn auch die Auffrischung der inneren Werte auf. In erster Linie fällt ins Auge, dass der Monitor jetzt über den mittleren Lüftungsdüsen sitzt. Statt 8 misst er nun 10 Zoll, um den wachsenden Infotainment-Anforderungen gerecht zu werden. Inzwischen deutlich besser gelöst: Der bisherige Automatik-Wählhebel entfällt, stattdessen kommt ein in die breite Mittelkonsole eingelassener Schalter zum Einsatz, der deutlich Platz spart. So wirkt die Konsole wesentlich besser aufgeräumt als früher.
Mehr Fahrkomfort verspricht Citroën durch den Einsatz komfortablerer Sitze. In der Tat macht das Gestühl während der Verweildauer einen bequemen Eindruck, doch der wird sich in der praktischen Langstrecken-Erprobung erst noch bestätigen müssen. Schön, dass eine Massagefunktion lieferbar ist. Wer hohen Nutzwert schätzt, dürfte sich über eine verschiebbare Rücksitzbank freuen. Kennzeichen der Facelift-Variante ist Möglichkeit, optional eine Alcantara-Polsterung zu erhalten.
Keine Überraschungen bei den Antrieben
Antriebsseitig werden die Interessenten ab dem Frühsommer keine Überraschung erleben, wenn sie das Infomaterial studieren: Benziner, Diesel und ein Plug-in-Hybrid decken möglichst viele Bedürfnisse abzudecken. Zur Wahl stehen bisher ein Dreizylinder-Ottomotor mit 1,2 Litern Hubraum (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 6,5-6,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 147-139 g/km²) sowie ein 1,5 Liter großer Vierzylinder-Diesel mit jeweils 96 kW/131 PS (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,2 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 136 g/km²). Beide Aggregate übertragen ihre Kraft entweder per Achtgang-Wandlerautomatik oder Sechsgang-Schaltgetriebe.
Die Rolle des Athleten und Energieknausers zugleich wird auch künftig die 165 kW/224 PS starke und 225 km/h schnelle Version mit Plug-in-Hybrid übernehmen (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 31 g/km²). Sie beschleunigt in weniger als 9 Sekunden auf Landstraßengeschwindigkeit und schafft über 60 Kilometer rein elektrisch dank 13,2 kWh großem Akku. Ihr Antriebsstrang setzt sich aus einem 1,6 Liter großen Ottoaggregat mit 133 kW/181 PS sowie einer Elektromaschine mit 81 kW/110 PS zusammen. Die Kraftübertragung erfolgt ausschließlich über eine Achtstufen-Automatik.
Marktstart im Sommer
Sämtliche Varianten können über ein umfangreiches Arsenal an verschiedenen Fahrassistenten von der aktiven Notbremsung über Totwinkel-Alarm respektive Verkehrszeichen-Erkennung bis zum aktiven Tempomat verfügen. Preise für das überarbeitete Modell wird der Hersteller noch bekanntgeben – bisher startet der Citroën C5 Aircross ab 31.740 Euro (Benziner). Für den PHEV werden bislang knapp über 40.000 Euro fällig. Verkaufsstart der Facelift-Version ist der kommende Sommer. (Text: pb/sp-x | Bilder: Hersteller)
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