Die in drei Karosserievarianten gefertigten 240 prägten das Image der schwedischen Marke für fast zwei Jahrzehnte. Der Grund: Wegen seiner Bauweise und Ausstattung galt der bis ins Jahr 1993 gebaute Volvo 240 als eines der sichersten Fahrzeuge seiner Zeit. Optisch dokumentierten das die ungewöhnlich voluminösen Stoßfänger mit dicken Gummiauflagen. Insbesondere die Kombis der späten Bauzeit wurden aufgrund ihres hohen Nutzwerts als geräumige Familienfahrzeuge zu gesuchten Youngtimern. Als Volvo-Oldtimer besonders selten waren die in geringer Stückzahl produzierten Coupés, die beim italienischen Karosseriebauer Bertone unter dem Kürzel Volvo 262C auf Basis des Volvo 240 produziert wurden.
Die Kombis der Baureihe Volvo 240
Während der Volvo 240 in den Überseemärkten und Skandinavien auch als Limousine hohe Absatzzahlen erreichte, kam das Modell in Deutschland besonders häufig als Kombi auf die Straße. Mit einer Länge von fast 4,85 Metern und seinem kastenförmigen Heckaufbau boten die Volvo 240 Kombis ein über dem Klassendurchschnitt liegendes Raumvolumen. Diese Konstruktion erlaubte es zudem, in den Kombis der Baureihe eine dritte Sitzreihe zu installieren. Mit den beiden entgegen der Fahrtrichtung montierten Plätzen gehörte der Volvo 240 zu den wenigen 5-Türern der oberen Mittelklasse, die ab Werk auch als 7-Sitzer ausgeliefert werden konnten. Im Zuge einer Modellpflege erhielt der in seiner Grundgestaltung unveränderte 240 Kombi eine neue Heckpartie, in der die senkrecht angeordneten schmalen Rückleuchten durch breitere Elemente ersetzt wurden.
Die Limousinen und Coupés der Baureihe Volvo 240
Die Limousinen der Baureihe Volvo 240 liefen in der Zeit ab 1974 in der Form einer klassischen Stufenhecklimousine als Viertürer vom Band. Die bis zum Baujahr 1993 produzierten Modelle fuhren mit einer Länge von rund 4,82 Metern beinahe mit denselben Abmessungen vor wie die Kombis und boten den Passagieren im Fond daher entsprechend viel Platz. Darüber hinaus ließ der Hersteller vom italienischen Konstruktionsbüro Bertone eine Coupé-Version entwerfen, die auf der Bauplattform des Volvo 240 entstand und in Italien im Zeitraum von 1975 bis 1984 unter der Bezeichnung Volvo 262C gefertigt wurde. Von 1978 bis 1981 kamen außerdem von Bertone speziell ausgestattete Volvo Coupés auf den Markt, die heute zu den seltensten Zweitürern der Baureihe Volvo 262 gehören.
Die Motorisierungen des Volvo 240
Zum Start der Baureihe mit dem Modelljahr 1974 war der 240 in der Einstiegsversion mit einem 1,9 Liter Benzinmotor zu haben, der den Limousinen und Kombis eine Leistung von maximal 60 kW (82 PS) zur Verfügung stellte. Für einige Länder kam ein V6-Spitzenmodell mit 2,7 Litern Hubraum ins Programm. Ab dem Jahr 1979 gab es den Volvo 240 zudem mit einem von VW zugelieferten Sechszylinder-Diesel der 2,4 Liter Hubraumklasse.