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Ruf RGT-8

Der Automobilhersteller Ruf aus Pfaffenhausen in Deutschland ist für seine getunten Sportwagen auf Porsche-Basis bekannt. Im Ruf RGT-8 steckt erstmals ein selbst entwickeltes Triebwerk des Automobilherstellers. Der Achtzylinder mit seinen kompakten Ausmaßen findet im Heck des Porsches 911 Platz.

Der Supersportwagen Ruf RGT-8

Brachiale Kraft: 550 PS im Ruf RGT-8

Die Eigenentwicklung des 4,5-Liter-V8-Motors mit 550 PS gleicht einer kleinen Sensation, die Ingenieurleistung für den Ruf RGT-8 kann sich sehen lassen. Bekannte Gesichter, wie der Motorenexperte Reinhard Könneker, der unter anderem für Porsche Motoren entwickelt hat, haben das Aggregat von Grund auf entwickelt. Das erklärte Entwicklungsziel für den Motor: Er soll Rennsporttechnik mit Alltagstauglichkeit verbinden und so kompakt gestaltet sein, dass er im Heck des 911er Platz findet. Der 90-Grad-V8-Motor verfügt über 4,5 Liter Hubraum und hält die Euro-5-Abgasnorm ein. Die Ölversorgung erfolgt im Ruf RGT-8 über eine Trockensumpfschmierung mit zwei separierten Saugstellen. Auf diese Weise verhindert die Technik das gefährliche Ansaugen von Luft in den Ölkreislauf und es wird eine 180°-Kurbelwelle verwendet, damit der Motor mit dem begrenzten Platzangebot auskommt. Dabei wiegt der Motor im Ruf RGT-8 weniger als 200 Kilogramm und soll rund 40 Kilogramm leichter als ein Boxermotor sein - trotz deutlich größerem Hubraum. Das Aggregat bringt es ohne Aufladung auf 500 Newtonmeter und 550 PS. Weitere Komponenten, wie der Generator und Klimakompressor, werden direkt und riemenlos angetrieben. Der extrem kompakte V8-Motor mit umfangreicher Rennsporttechnik ist mit Vierventiltechnik mit sphärischer Ventilanordnung ausgestattet. Die sequenzielle Multipoint-Kraftstoffeinspritzung gewährleistet die saubere Kraftstoffverbrennung. Optimale Steuerzeiten für niedrige, mittlere und hohe Drehzahlen ermöglicht die Verstellung der Ein- und Auslassnockenwellen.

Ruf RGT-8 - mit der dritten Generation in neue Dimensionen

Der Ruf RGT-8 basiert auf der Karosserie des 911ers. Die Armaturen, der Bug und die vorderen Kotflügel hat der Hersteller vom Ruf CTR3 übernommen. Der Heckflügel thront auf der Motorenabdeckung und stammt vom Ruf Rt 12R. Zur Erhöhung der passiven Sicherheit integriert der Sportwagen einen Überrollkäfig. Cup-Reifen und Keramikbremsen runden die Basisausstattung ab, das Rennsportfahrwerk gibt die Leistung an die 19 Zoll-Leichtmetallräder weiter.