Autohersteller in UK

Rover, Jaguar MINI: Großbritannien hat einige große Automarken hervorgebracht. Doch wieviel "Britishness" steckt heute noch in ihnen?

Durch den Linksverkehr war der englische Automarkt früher gut gegen ausländische Autohersteller abgeschirmt. Mit der heutigen Flexibilität von Autoherstellern kann ein rechtsgelenktes Auto aber ohne Mehrkosten hergestellt werden. Damit hat sich auch die Situation für den englischen Automarkt deutlich verändert. Der Markt ist nun offen und im Wettbewerb haben viele Schwächen englischer Autohersteller zu deren Insolvenz geführt.

Ein klassisches Beispiel ist der Autohersteller Rover mit einem ehemals großen Marktanteil in UK. Nachdem Fusionen mit Honda und BMW auf Grund der hoffnungslosen Lage wieder aufgelöst wurden, ging Rover in die Insolvenz und die Produktion wurde eingestellt. Der Markenname Rover wurde vom indischen Unternehmen TATA Motors erworben - wie auch die Marken Jaguar und Land Rover.

Der Mini, früher aus dem Hause Rover und ein erfolgreiches Kultfahrzeug, verblieb nach der BWM-Rover Scheidung bei BMW.

Vauxhall fertigt Opel-Modelle, die in England unter dieser Marke vertrieben werden und seit 2017 zum französischen Automobilhersteller PSA gehört.

Weitere englische Traditionsmarken mit sehr eingeschränkter Produktion sind Aston Martin, Bentley (heute Teil von VW) und Rolls Royce (zu BMW gehörig). Aus eigener Wirtschaftskraft und ohne Technologietransfer aus den Muttergesellschaften scheinen diese Hersteller nicht mehr lebensfähig.

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