Suzuki Across Plug-in-Hybrid: Toyota-Zwilling bringt bis zu 129 Kilometer E-Reichweite

Suzuki hat die neue Generation des Plug-in-Hybrid-SUVs Across für Deutschland vorgestellt. Das voll ausgestattete Modell bietet 309 PS Systemleistung, 129 Kilometer elektrische Reichweite nach WLTP und lädt am DC-Schnelllader mit bis zu 50 kW.

Auf einen Blick

  • Beeindruckende Hybrid-Reichweite: Der weiterentwickelte Plug-in-Hybridantrieb ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 129 Kilometern (WLTP).
  • Starker Antrieb: Die Kombination aus 2,5-Liter-Benziner und E-Achsen bringt es auf eine Systemleistung von 227 kW (309 PS).
  • Kurze Ladestopps: Über den neuen CCS-Anschluss lädt der 22,7-kWh-Akku mit bis zu 50 kW Gleichstrom (DC) auf.
  • Immer voll ausgestattet: Der Across wird exklusiv in der höchsten Ausstattungslinie Comfort+ angeboten.

Wer auf der Suche nach einem geräumigen, kraftvollen und gleichzeitig sparsamen Familien-SUV ist, kommt am Suzuki Across kaum vorbei. Die Japaner spendieren ihrem Flaggschiff zum Modelljahr 2026 ein umfangreiches Update. Neben geschärften Optik-Details mit markantem Kühlergrill und robusten Radlaufleisten profitiert der Zwillingsbruder des Toyota RAV4 vor allem von spürbaren Fortschritten bei Infotainment, Ladetechnik und E-Reichweite.

Antrieb & Akku: Bis zu 129 Kilometer rein elektrisch

Unter der Haube des neuen Across arbeitet ein gründlich überarbeitetes Plug-in-Hybridsystem. Ein effizienter 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner (105 kW / 143 PS) arbeitet mit kompakten E-Achsen an beiden Fahrzeugenden zusammen.

  • Systemleistung: Zusammen wuchtet das Trio stramme 227 kW (309 PS) auf das intelligentes Allradsystem E-Four.
  • Batteriekapazität: Der im Unterboden verbaute Akku fasst nun 22,7 kWh.
  • E-Reichweite: Mit einer Ladung stromert das SUV im kombinierten WLTP-Zyklus fabelhafte 129 Kilometer weit. Im reinen Stadtverkehr dürften sogar noch höhere Werte möglich sein.
  • Schnellladen: Einen echten Mehrwert im Alltag bringt der neue CCS-Anschluss. Damit lässt sich der Akku an öffentlichen Schnellladesäulen mit bis zu 50 kW (DC) zügig wieder auffüllen. Für die heimische Wallbox steht ein 11-kW-AC-Lader bereit.

Sollte die Batterie nach langer Strecke einmal leer sein, begnügt sich der Hybrid im reinen Verbrenner-Modus mit moderaten 5,4 Litern Super auf 100 Kilometern.

Innenraum & Cockpit: Großes 12,9-Zoll-Display und Head-up-Display

Auch das Cockpit haben die Ingenieure spürbar aufgewertet. Ein voll digitales 12,3-Zoll-Kombiinstrument informiert den Fahrer über Tempo, Ladezustand und Energiefluss. Das Zentrum der Mittelkonsole bildet nun ein großzügiges 12,9-Zoll-Touchdisplay für Infotainment und Fahrzeugeinstellungen, das eine deutlich flüssigere und intuitivere Bedienung verspricht. Angenehm auf der Langstrecke: Das serienmäßige Head-up-Display projiziert Navigationsdaten und Tempo direkt auf die Windschutzscheibe ins Sichtfeld.

Kleine Batterie-bedingte Schwäche: Das Kofferraumvolumen fällt mit 446 bis maximal 1.647 Litern vor allem bei nicht umgelegter Bank eher schmal aus.

Ausstattung & Sicherheit: Volle Hütte als Comfort+

In Sachen Optionen macht es Suzuki seinen Kunden denkbar einfach: Den Across gibt es ausschließlich im Rundum-Sorglos-Paket Comfort+.

Zur Serienausstattung gehören unter anderem:

  • Elektrisch verstellbare Fahrer- und Beifahrersitze
  • Adaptiver Tempomat mit vorausschauender Navigations-Anpassung
  • Sensorgesteuerte elektrische Heckklappe & induktive Smartphone-Ladeschale
  • 360-Grad-Kamera mit 3D-Ansicht & Nothalteassistent
  • Umfangreiches Assistenzpaket inklusive Spurwechsel-, Totwinkel- und Querverkehrwarner

An Farben stehen das kostenfreie Super White sowie gegen Aufpreis Attitude Black Mica, Ever Rest Green und Massive Gray zur Wahl.

Die technischen Daten auf einen Blick

Parameter Suzuki Across Plug-in-Hybrid (2026)
Systemleistung 227 kW (309 PS)
Antrieb Permanenter, elektronisch gesteuerter Allrad (E-Four)
Batteriekapazität 22,7 kWh
Elektrische Reichweite bis zu 129 km (WLTP kombiniert)
Ladeleistung (DC / AC) max. 50 kW (DC) / max. 11 kW (AC)
Kofferraumvolumen 446 bis 1.647 Liter
Anhängerlast (gebremst) 2.000 kg

AutoScout24-Fazit

Wie sein Zwilling von Toyota schnürt auch der Suzuki Across ein solides Gesamtpaket. Die rein elektrische Reichweite von bis zu 129 Kilometern deckt in Kombination mit der neuen 50-kW-Schnellladefunktion fast alle täglichen Wege ab, ohne dass man auf Urlaubsfahrten Reichweitenangst haben müsste. Erste Auslieferungen starten im Herbst 2026. (Text: an | Bilder: Suzuki)

Artikel teilen

anocker.jpeg

Alexander Nocker

Alexander Nocker verstärkt seit 2026 das AutoScout24 Magazin als freier Redakteur mit Fokus auf Antriebstechnologien. Er bringt langjährige Erfahrung im Automobiljournalismus mit und beschäftigt sich vor allem mit neuen Technologien und aktuellen Mobilitätsthemen. Auch klassische Fahrzeuge kennt und schätzt er. Privat schlägt sein Herz für sportliche Klassiker - sein Traumwagen ist ein BMW M3 E30 Sport Evolution. Aktuell fährt er einen VW ID.3 GTX Fire & Ice.

Alle Artikel

Alle ansehen
Genesis GV90-4

Genesis GV90 (2027): Koreas Luxus-Riese greift mit 657 PS Maybach & Range Rover an

Hyundais Edelableger Genesis präsentiert mit dem GV90 ein 5,28 Meter langes E-Flaggschiff als Maybach-Gegner. Das SUV leistet 657 PS, nutzt eine 123,5-kWh-Batterie für 500 Kilometer Reichweite und bietet in der edlen Neolun-Variante Portal-Türen ohne B-Säule sowie drehbare Sessel im Innenraum.

Mehr lesen
Genesis GV90 (2027): Koreas Luxus-Riese greift mit 657 PS Maybach & Range Rover an
2027 Hyundai Tucson 1

Hyundai Tucson (2027): Radikaler Klotz-Look und Riesen-Display für die nächste SUV-Generation

Der Hyundai Tucson war schon bisher kein schüchternes Auto. Doch die nächste Generation bricht noch stärker mit dem Vorgänger. Hyundai macht den Bestseller größer, kantiger und digitaler. Technische Daten zu Motoren und Antrieben nennt Hyundai noch nicht.

Mehr lesen
Hyundai Tucson (2027): Radikaler Klotz-Look und Riesen-Display für die nächste SUV-Generation
2026 Mercedes-Benz C-Klasse Mopf 1

Mercedes-Benz C-Klasse Facelift (2026): Noch mehr Stern-Design, Euro-7-Motoren und 100 km E-Reichweite

Kurz nach dem Start der neuen elektrischen C-Klasse überarbeitet Mercedes auch die konventionelle C-Klasse. Limousine und T-Modell erhalten eine Modellpflege mit modernisierter Front, mehr Digitaltechnik, erweiterten Assistenzsystemen und EU7-sauberen Benzinern und Dieseln.

Mehr lesen
Mercedes-Benz C-Klasse Facelift (2026): Noch mehr Stern-Design, Euro-7-Motoren und 100 km E-Reichweite