Subaru Solterra – erster Stromer auf Toyota-Basis

Subaru hat in Japan sein erstes batterieelektrisches Modell namens Solterra enthüllt. Optisch handelt es sich um eine Mischung aus SUV und Kompaktkombi. Der rund 4,70 Meter lange Fünftürer zeichnet sich durch eine höhergelegte Karosserie, Robustbeplankung und einen angedeuteten Unterfahrschutz aus.

Wie den Technik-Bruder Toyota bZ4X wird es den Solterra wahlweise mit Front- oder Allradantrieb geben. Im ersten Fall sorgt ein 150 kW/204 PS starker E-Motor für Vortrieb, die Allradversion hat zusätzlich einen 80 kW/109 PS starken E-Motor an der Hinterachse; als Systemleistung gibt Subaru 160 kW/218 PS an. Die Varianten bringen 1.930 beziehungsweise 2.020 Kilogramm auf die Waage. Fahrleistungen nennt Subaru noch keine, doch dürften diese mit bZ4X identisch sein, der in 8,4 beziehungsweise 7,7 Sekunden auf Tempo 100 und maximal auf 160 km/h beschleunigt (Fahrzeuge stehen noch nicht zum Verkauf, Homologation ausstehend²).

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Gleiche Technik wie beim Toyota bZ4X

Im Unterboden des Solterra ist eine Traktionsbatterie mit einer Kapazität von 71,4 kWh installiert. Die Reichweiten nach japanischem WLTC-Zyklus sollen laut interner Subaru-Messung bei der Frontantriebsversion 530 und bei der Allradvariante 460 Kilometer betragen. Vermutlich wird die gleiche Ladetechnik wie beim Toyota-Pendant zum Einsatz kommen, die das Laden an der Wallbox mit 11 kW sowie alternativ am Gleichstrom-Schnelllader mit 150 kW zulässt. Letzteres ermöglicht ein Befüllen des Akkus auf 80 Prozent in gut 30 Minuten.

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Marktstart und Preise

Im Sommer 2022 will Subaru den Solterra auch in Europa einführen. Homologationsdaten und Preise dieser Version nennen die Japaner noch keine. Angesichts des Wettbewerbs sind 40.000 bis 45.000 Euro wahrscheinlich. (Text: mh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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