Jaguar F-Pace: Als Facelift auch teilelektrisch

Wie es sich für ein Facelift gehört, hat Jaguar dem F-Pace-Gesicht mit modifizierter Kühlergrill-Optik, markanteren Sicken in der Motorhaube sowie geänderten Scheinwerfern und LED-Tagfahrleuchten neue Frische verliehen. Die Rückleuchten präsentieren sich ebenfalls in modernisierter Form, was auch auf Front- und Heckschürze zutrifft.
F-Pace erstmals als Plug-in-Hybrid
Als Antriebe stehen künftig zwei Benziner, drei Diesel und ein Plug-in-Hybrid zur Wahl. Letzterer hört auf das Kürzel P400e und kombiniert einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit einer 105 kW-E-Maschine, die im Konzert 297 kW/404 PS und 640 Newtonmeter Drehmoment entfesseln. 5,3 Sekunden dauert damit der Sprint auf 100 km/h, maximal sind 240 km/h möglich. Nicht ganz so dynamisch fährt er sich im E-Modus, der dank 17-kWh-Batterie bis zu 59 Kilometer weit emissionsfreies Fahren erlauben soll. Als kombinierten Kraftstoffverbrauch gibt Jaguar 2,4 Liter an, der Stromverbrauch soll indes 17,6 kWh auf 100 Kilometer betragen (CO2-Emissionen kombiniert: 54 g/km²).
Reihensechszylinder Benziner und Diesel
Vom 184 kW/250 PS starken Benziner P250 einmal abgesehen, verhilft allen anderen Verbrenner-Varianten künftig ein 48-Volt-Mild-Hybrid-System mit Riemenstartergenerator zu mehr Effizienz. Top-Benziner ist vorläufig der neue Reihensechszylinder P400 mit 294 kW/400 PS, der eine Sprintzeit in 5,4 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h erlaubt (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 7,7-8,9 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 174-202 g/km²). Die zwei Vierzylinder-Diesel D165, D200 und der neue Reihensechszylinder-Diesel D300 leisten 120 kW/163 PS, 150 kW/204 PS sowie 221 kW/300 PS. Die Verbräuche liegen zwischen 5,2 und 6,9 Liter, der CO2-Ausstoß bei 137 bis 183 Gramm pro Kilometer². In allen Fällen sind die Motoren an Allradantrieb und eine 8-Gang-Automatik gekoppelt.
Feine Änderungen im Innenraum
Zu den Neuerungen im Innenraum gehört ein digitales Kombiinstrument mit 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale, welches bei den konventionellen Antrieben die analogen Instrumente ersetzt, allerdings erst ab der Ausstattung SE, während im Fall des P400e diese Display-Lösung Standard ist. Zentral im Armaturenbrett gibt es zudem einen 11,4 Zoll großen Touchscreen als Anzeige- und Bedieneinheit für die neue Infotainment-Generation Pivi Pro. Die bietet unter anderem neue Konnektivitätstechnik und zusammen mit dem Online-Paket eine permanente Onlineanbindung. Eine aufgewertete Klimaautomatik kann künftig im F-Pace die Innenraumluft ionisieren und von besonders feinen Staubpartikeln befreien. Ein neuer Wahlhebel der Automatik, neue Türinnenverkleidungen sowie neue Sitze mit optimierter Klimatisierungs- und Heizfunktion runden die Maßnahmen ab.
Marktstart und Preise
Die Briten haben kräftig an der Preisschraube gedreht, denn die Basisversion liegt in Deutschland mit 52.800 Euro rund 15 Prozent über dem bisherigen Einstiegspreis. Anfang 2021 kommen die ersten Fahrzeuge in Kundenhand. (Text: tv, mh/sp-x | Bilder: Hersteller)
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