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Renault Kleinwagen

Kleinwagen mit Chic

Könnte ein Kleinwagen Renault herausfordern? Angesichts einer großen Tradition an Klein- und Kleinstwagen sowie Minivans seit rund 70 Jahren muss das bezweifelt werden. Man begann mit dem 4 CV direkt nach dem Krieg und lernte schnell. Der knuffige Franzose orientierte sich bei der Antriebseinheit am Konkurrenten aus Wolfsburg. Wie der VW Käfer hatte er Heckantrieb und Heckmotor, weshalb ein variabler Kofferraum Wunschdenken blieb. Schon 1961 legte Renault mit dem genialen R4 nach. Käfer, Ente und Mini blieben dagegen über viele Jahre bei ihrem Konzept ohne große Heckklappe. 1972 sollte der R5 übernehmen. Dessen 2. Generation räumte 1996 das Feld, gerade einmal vier Jahre nach dem R4, der sich in die Herzen der Kundschaft gefahren hatte. Beide Modelle sind für Gebrauchtwagenkäufer inzwischen wenig interessant. Was nicht vom Rost dahingerafft wurde, erreicht zuweilen astronomische Preise.Ein gebrauchter Renault Kleinwagen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit heute Clio heißen. Seit 1990 sind 4 Generationen mit einer kaum zu überblickenden Anzahl an Facelifts erschienen. Als Karosserievarianten sind vor allem Drei- und Fünftürer im Angebot. Von der 2. Generation (1998-2012) gab es auch Stufenheckversionen, die aber im deutschen Straßenbild kaum eine Rolle spielen. Wer also einen günstigen Exoten unter den Gebrauchten sucht, findet hier einen Vorschlag. Die 3. Generation wurde soeben (2012/2013) abgelöst und brachte einen Kombi als Alternative. Der Renault Clio Grandtour steht auch bei der 4. Auflage in der Liste.Unterhalb des Clios etablierte Renault 1993 den Twingo, der als Kleinstwagen gilt. Die kompakte Karosserie zeichnet sich durch die unverkennbar niedlichen Scheinwerferaugen aus. Dieses Erkennungsmerkmal wurde bei der 2. Generation (2007) aufgegeben. Erst das Facelift (2012) hat dem Twingo wieder ein Gesicht geschenkt. Als Ableger steht das niedliche Cabrio Wind im Programm (2010-2013). Die 3. Generation (ab 2014) ist als gebrauchter Kleinwagen noch kaum in Erscheinung getreten. Auch das Leichtfahrzeug Renault Twizy (seit 2011) und der ZOE mit Elektromotor (seit Dez. 2012) sind kaum Alternativen zum gebrauchten Kleinwagen. Da könnte eher der Minivan Modus angeführt werden, der 2004 vorgestellt und 2013 vom SUV Renault Captur beerbt wurde.

Graffiti am Clio-Blechkleid

Renault kultivierte beim Clio die Sondermodelle. Vom "Bebop" über den "Graffiti" bis zum "Chiemsee" waren zahlreiche Varianten mit günstigen Nobelausstattungen zu haben. Vielleicht sind die Sondermodelle ein zentrales Argument für die Interessenten gebrauchter Kleinwagen. Bei einem "Limited" sind jene Features schon an Bord, die man selbst eine Klasse höher noch extra bezahlen musste. Beim Clio der 2. und 3. Generation übernahmen zahlreiche Ausstattungslinien wie "Expression", "Gordini" oder "Privilege". Weitgehend ähnliche Entwicklungen zeigt der Twingo bei der 1. und 2. Generation.

Benziner und Diesel

Schon die 2. Generation des R5 war auch mit Dieselmotor lieferbar. Zudem gab es zahlreiche leistungsstarke GT-Versionen bei diesem Renault Kleinwagen. Beim Clio waren von Anfang an starke Motoren Teil des Programms. 135 PS gab es problemlos ab Werk. Mit der 3. Twingo- und der 4. Clio-Generation übernehmen zunehmend kleinere Motoren. Sie werden mit Turbolader auf Leistung und Sparsamkeit getrimmt. Der aktuelle Clio holt beispielsweise aus 900 cm³, verteilt auf 3 Zylindern, 90 PS. Die Topversion hat 200 PS und soll für 225 km/h gut sein.