Nissan-Transporter als Kastenwagen und Hochdachkombis

Auf Basis der bereits in den 1960er Jahren in Japan eingeführten Baureihe des Kompaktmodells Nissan Sunny präsentierte der japanische Autokonstrukteur Nissan Anfang der 1990er Jahre eine Nutzfahrzeugvariante in Form eines Kastenwagens, die auch in einigen Ländern Europas verkauft wurde und dort unter dem Namen Sunny Van als Nissan-Transporter ins Programm kam. Der ausschließlich mit einer Dieselmotorisierung erhältliche Lieferwagen bildete bis Mitte der 1990er Jahre das Einstiegsmodell bei den Nissan-Transportern. Als Nachfolger etablierte der Hersteller den zwischen 2003 und 2008 gefertigten Hochdachkombi Nissan Kubistar, der auf Basis des Renault Kangoo entstand. Eine neue Generation von kleinen Nissan-Transportern kam ab dem Jahr 2009 mit den Hochdachkombis der Baureihe Nissan NV200 auf den Markt. Der kompakte Nissan-Transporter bot einen 4,2 Kubikmeter großen Laderaum und war für eine Nutzlast von knapp über 700 Kilogramm ausgelegt. Der Nissan NV200 war in zwei Karosserieversionen als Zweisitzer sowie als Fünfsitzer mit Teilverglasung und kleinerem Ladeabteil zu haben.

Kleintransporter und Kleinbusse von Nissan

Im Segment der Kleintransporter war der Hersteller ab den 1970er Jahren zunächst mit dem als Lieferwagen und Kleinbus gebauten Nissan Urvan in Europa präsent. Nach dem Beginn der Kooperation mit Renault brachten die Japaner dann Nissan-Transporter auf den Markt, die gemeinsam mit den Franzosen entwickelt worden waren. Dazu gehörten die Nissan-Transporter der Baureihen Primastar und Interstar sowie der im Jahr 2010 eingeführte Nachfolger Nissan NV400. Diese Nissan-Transporter wurden in unterschiedlichen Längen und Dachhöhen als Kleinbus und Kleintransporter gebaut. Ergänzt wurde das Programm durch die Nissan-Transporter der Modellreihen Vanette Cargo und Largo, die als Kasten- und Pritschenwagen sowie als Kleinbus und Fahrgestell für Sonderaufbauten konstruiert wurden.
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