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Gebrauchte KTM Motorräder bei AutoScout24 finden

KTM

Bis vor wenigen Jahren war der Name KTM selbst in der Motorradszene nahezu unbekannt. Nur Moto Cross-Spezialisten konnten mit dem Namen KTM uberhaupt etwas anfangen. Kein Wunder: Die 1953 in Mattighofen/Österreich gegrundete Firma stellte Jahrzehnte lang ausschließlich Gelandemotorrader her. Und zwar keine weichgespulten Enduros, keine halbherzigen Pseudo-Crosser, sondern reine Wettbewerbsmodelle, Hardcore-Motocross sozusagen. Zaghafte Versuche bei Straßenmotorradern - speziell Leichtkraftradern - blieben ohne nennenswerten Erfolg. Dann - um die Jahrtausendwende herum - war KTM plotzlich da. Nicht mit ein paar zusammengebastelten Baukasten-Motorradern, sondern als vollwertiger Produzent sehr eigenstandiger Straßenmaschinen. Mit der gleichen Kompromisslosigkeit, mit der die Österreicher ihre Premium-Motorrader produzieren, drangen sie in den etablierten Motorrad-Markt ein. Geholfen hat ihnen dabei nicht nur intelligentes Marketing und ein tadelloses Image, sondern die spezielle Situation auf dem Zweiradmarkt. Die Mittelklasse - sprich preiswerte japanische Alltagsmaschinen - bricht seit Jahren ein. Was lauft, sind auf der einen Seite Billigprodukte wie Baumarktroller. Auf der anderen Seite erleben die Premium-Hersteller wie Triumph und Harley Davidson Atem beraubende Zuwachse. Wer uberhaupt noch Geld fur ein Motorrad hat, der leistet sich gleich etwas Besonderes. Eine KTM zum Beispiel. Heute liegen die Österreicher an ihren verkauften Einheiten gemessen noch vor Ducati, Moto Guzzi und Triumph. Das sind traditionsreiche Unternehmen, die tolle teure Motorrader bauen. Teuer sind die KTM-Maschinen ebenfalls. Was macht sie so besonders, so einzigartig? Es ist die Kompromisslosigkeit, die bei der osterreichischen Motorradschmiede immer wieder auffallt. Eine KTM will weder brav noch bequem sein. Sie will in ihrer Klasse an der Spitze stehen. Sie darf auch laut sein - dezent geht anders.

KTM Motorrad Modelle und deren E10 Vertraglichkeit

Ein typisches Beispiel fur diese Kompromisslosigkeit ist die KTM 990 Superduke. Die wird von einem 120 PS starken V 2 angetrieben und kommt auf 13.995 Euro. Wem das nicht reicht, der greift zur 175 PS starken 1190-er fur 15.995 Euro. Doch was sind schon Zahlen? Das unverfalschte KTM-Feeling bietet auch schon die 690-er. Die Superduke gibt es auch als Duke mit 65 PS. Wer glaubt, damit eine Vernunftentscheidung getroffen zu haben, sieht sich getauscht. Eine KTM ist niemals vernunftig. Das kann und will sie auch gar nicht sein. Sie will die Handlichste, Spritzigste, Wendigste, Kompromissloseste sein. Ob Enduro, Supermoto oder verkappte Straßenrennmaschine, eine KTM will immer an der Spitze stehen. Qualitativ und leistungsmaßig. Wo KTM ist, da ist oben. Das gilt fur die Fahrer der Mattighofener Produkte ganz besonders. Erkauft wird das uberlegene Fahrverhalten der KTM-Bikes mit ellenlangen Federwegen. Die sorgen fur abenteuerliche Sitzhohen, die bis zu einem Meter reichen. Mit dieser Kompromisslosigkeit schließt KTM eine Menge potenzieller Kunden aus. Kleine und mittelgroße Herren namlich, und fast alle Interessentinnen. Schade eigentlich, oder aber: entweder oder. Ähnlich unnachgiebig gibt sich KTM bei der Ausstattung. Kleine Tanks, schlechte Unterbringung fur Gepack, mickrige Farbauswahl (fast alle KTM kommen in Grellorange daher). Über solche “Kleinigkeiten” sehen die KTM-Leute großzugig hinweg. E 10 Vertraglichkeit? Alle Modelle ab Baujahr 2000, sagt KTM. Thema beendet. Das scharfste 125-er Bike aller Zeiten kommt von - na? - KTM. Die 125 Duke ist neu fur 2011. Eine typisch kompromisslose KTM fur unter 4.000 Euro. Respekt!