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Honda Silver Wing

Honda Silver Wing - ein Name, zwei Modelle

Der Name Silver Wing verwendet Honda für zwei Fahrzeuge. Das erste ist die Honda GL 500650 Silver Wing, ein Motorrad der 80er Jahre, und das zweite ein seit 2001 gebauter Großroller Honda FJS 600 Silver Wing. So führte Honda 1981 die GL 500 Silver Wing ein. Die hatte diesen Beinamen, weil sie ähnlich wie die GL 1000 Gold Wing eine Tourenmaschine mit einer voluminösen Vollverkleidung war. Abgesehen von der Verkleidung und einigen weiteren Details entsprach die Honda GL 500 Silver Wing der CX 500. Dieses Motorrad mit dem wassergekühlten V-Motor ist bekannt als „Güllepumpe”; das Wort stammt aus einem Comic von Brösel.

In den 80er Jahren war die CX 500 trotz ihres eigenwilligen Stylings eine beliebte Tourenmaschine aufgrund ihrer ausgeprägten Zuverlässigkeit und des guten Fahrkomforts. 1983 ersetzte Honda die GL 500 Silver Wing durch die Honda Silver Wing mit einem 650 ccm und 64 PS starken Motor. Sie war bis zur Einstellung der CX/GL-Serie 1986 erhältlich.

Starker Roller

Als zweites Fahrzeug mit der Bezeichnung Honda Silver Wing stellte der japanische Hersteller 2001 einen Großroller vor. Als Seltenheit unter den Rollern verfügt dieses Modellüber einen Zweizylindermotor. Der 582 ccm große DOHC-Paralleltwin entwickelt stolze 50 PS bei 7.000 U/min und 54 Nm Drehmoment bei 5.500 U/min. Damit gehört der Honda FJS 600 Silver Wing eindeutig zur Oberklasse der Roller. Das gilt auch für die Fahrleistungen. An der Ampel lässt der große Roller nahezu alle Autos und auch manches Motorrad stehen, weil der kräftige Zweizylinder in einem Zug voranschiebt. Durch das rollertypische stufenlose Getriebe der Silver Wing entfallen die Schaltvorgänge.

Auch auf der Autobahn macht dieses Fahrzeug als einer der wenigen Roller eine gute Figur. Die Motorleistung reicht ohne Dauervollgas für ein angemessenes Reisetempo und die große Verkleidung sorgt für strömungsarme Verhältnisse auf dem Fahrersitz. Durch den Sitzkomfort lassen auch längere Etappen bequem meistern.

Den Roller gibt es mit und ohne ABS. Zweifellos ist das ABS ein Gewinn für die Sicherheit. Es ist mit dem kombinierten Bremssystem gekoppelt, bei dem Vorder- und Hinterradbremse gleichzeitig betätigt und überwacht werden. Damit bremst es sich gleich leichter auf problematischen Straßenbelägen wie etwas nassem Pflaster.