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Renault Fluence Z.E.

Technische Daten Renault Fluence Z.E.

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

Technische Daten anzeigen

Der Renault Fluence Z.E. führt die Renault Elektroserie fort

Der Renault Fluence Z.E. (Zero Emission) ist die Elektroversion der Stufenhecklimousine Renault Fluence und kam im Februar 2012 auf den Markt. Nach dem Renault Kangoo Z.E. und den geplanten Stromern Renault Zoe und Renault Twizy ist der Fluence Z.E. das zweite von vier rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen, die Renault auf die Räder stellen will – bis 2020 sollen sogar zehn Prozent des Absatzes ausschließlich mit Elektroautos erzielt werden, so die Planung von Renault-Chef Carlos Ghosn. Unter öffentlicher Kritik stehen bis dato die monatliche Leasinggebühr von 82 Euro für den nicht inbegriffenen Akku und vor allem dessen aktuell noch relativ geringe Reichweite, die zweifellos nicht mit dem derzeitigen Elektrokönig, dem Tesla Roadster, mithalten kann.

Ausführungen und Motoren des Renault Fluence Z.E.

Der Fluence Z.E. ist an sich kein neues Auto, das Renault dem Elektroantrieb zu Liebe entwickelt hat. Als Basis dient der 2009 eingeführte Renault Fluence, der um den Einsatz an der Ladestation erweitert wurde. Dennoch waren blechtiefe änderungen nötig: Damit der große Lithium-Akku mit 22 kWh zwischen Rückbank und Kofferraum genug Platz erhielt, wurde die Limousine um ganze 13 Zentimeter verlängert. Dennoch beansprucht die 280 Kilogramm schwere Batterie so viel Raum für sich, dass das Ladevolumen 113 Liter weniger bietet als der vergleichsweise 530 Liter große Kofferraum des zwei Jahre älteren Bruders mit Verbrennungsmotor. Unter der Haube des Fluence Z.E. verbirgt sich ein Dreiphasen-Synchronmotor, der 70 kW leistet und mit 160 Kilogramm nicht mehr als ein Verbrennungsmotor wiegt. Weil das maximale Drehmoment beim Elektromotor ab der ersten Umdrehung zur Verfügung steht, schafft der Fluence Z.E. gleich beim Start ein Drehmoment von 226 Nm und beschleunigt von 0 auf 50 km/h in 4,1 Sekunden. Danach lässt der Geschwindigkeitsrausch schnell wieder nach: Auf 100 km/h braucht der Viertürer dann doch seine 13,7 Sekunden und bis zur Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h ist etwas Anlauf nötig. Die obligatorische Automatikschaltung bietet dem umweltbewussten Fahrer die Optionen Vorwärts, Rückwärts, Neutral und Parken zur Auswahl. In Sachen Ausstattung bringt der Stromer das gleiche Paket wie der reguläre Fluence mit: Tempomat, Navigationssystem, Klimaanlage, sechs Airbags, Einparkhilfe, Licht- und Regensensor, ABS und ESP.

Reichweite und Laden des Akkus

Problematisch ist allerdings, dass jeder dieser Nebenverbraucher auf Kosten der Akkuleistung geht. Die angegebene maximale Reichweite von 185 km ist also nur für milde Fahrer ohne Anspruch auf großen Komfort möglich. Sobald etwas straffer gefahren wird, sinkt die im Bordcomputer angegebene Restreichweite rapide ab – daran kann auch das eingebaute Rekuperationssystem zur Rückgewinnung von Bremsenergie nicht viel ändern. Geht die Akkuladung zur Neige, zeigt das Navigationsgerät automatisch die nächsten Ladesäulen an. Bleibt man schon vorher liegen, bietet Renault einen bereits in der Akkumiete enthaltenen Elektro-Pannendienst, der den leeren Fluence maximal 80 Kilometer zum nächsten öffentlichen Stromspeiser schleppt. Neben letzterem hat der Verbraucher vier Möglichkeiten zum Aufladen: Er kann zuhause eine etwa 700 Euro teure "Wallbox" installieren lassen, die den Stromer in sechs bis acht Stunden startklar macht. Die Ladung an der normalen Haushaltssteckdose dauert hingegen zehn bis zwölf Stunden und ist nur mittels eines speziellen Kabels möglich. Zwei weitere Optionen sollen in Zukunft die Renaultsche Elektromobilität beschleunigen: Der automatisierte Wechsel der Batterie an speziellen Stationen sowie ein für Ende 2012 geplantes Schnellladesystem, das den Akku mit 400 Volt Spannung und bis zu 63 Amper innerhalb einer Stunde befüllen soll.

Unterschiede des Renault Fluence Z.E. zum regulären Fluence

Optisch unterscheidet sich der elektrische nur sehr wenig vom Verbrennungs-Fluence und ist auf den ersten Blick sogar kaum von selbigem zu unterscheiden. Einem wachsamen Auge könnten der fehlende Auspuff und die beiden Tankklappen hinter den beiden vorderen Kotflügeln auffallen sowie die anderen Lufteinlässe des leicht modifizierten Kühlergrills. Außerdem wurden die Rücklichter leicht abgewandelt. Einen Drehzahlmesser wird hingegen auch das wachsamste Auge nirgends finden.