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Renault Kombi

Kombis und Kombilimousinen

Wenn ein Kombi Renault als Firmenschild trägt, könnte man durchaus geteilter Meinung sein, ob das typisch ist. Ein sicheres Ausstattungsmerkmal für einen Kombinationswagen ist die Heckklappe. Die findet man allerdings auch bei Kombilimousinen, Vans und Kompaktwagen. Auch Geländewagen und SUVs sowie zahlreiche Cross-over Modelle verfügen über den großen Zugang am Fahrzeugheck. Hier liefert Renault zum Beispiel mit R4, R5 und Clio, R14 sowie R30 und Vel Satis eine Vielzahl an Beispielen in allen Fahrzeugklassen. Wegweisend waren die Mittelklasse-Kombilimousine R16 (1965-80), der Van Espace (ab 1984) und der Kompaktvan Scénic (ab 1996 auf Basis des Mégane). Eine andere Definition für einen Kombi wäre, dass es sich dabei um den Ableger einer Limousine/Kombilimousine oder eines Vans handelt. Auch hier kann Renault liefern und verzückt damit den Gebrauchtwagenkäufer. Renault Kombis gab es beispielsweise auf Basis des R12 (1969-80), des R18 (1978-86) und des R21 (1986-95). Letzterer fand im Laguna seinen Nachfolger. Dieser listet in allen drei Generationen Kombis (Grandtour) auf. Wer einen gebrauchten Renault Kombi sucht, ist hier schon auf dem richtigen Weg.Multifunktionale Ableger findet man ebenfalls bei kleineren Modellen wie dem Scénic, dem Clio sowie dem Mégane. Auch hier verwendet Renault die Bezeichnung Grandtour. Das war allerdings nicht immer so. Renault hat einige Versuche gestartet, um den variablen Ablegern einen brauchbaren Namen mit auf den Weg zu geben. 1956 hieß der Renault Kombi auf Basis der Frégate (1951-60) "Domaine". Der von 1971 bis 1980 gebaute R12 nannte sich als Kombi "Variable". Der Nachfolger R18 blieb dabei. Dessen Erbe, der R21, bekam allerdings den Beinamen "Nevada". Beim Scénic steht am Kombi "Grand Scénic". Ganz vergessen darf man hier die Gattung der sogenannten Hochdachkombis nicht. Dazu muss unbedingt der Kangoo gezählt werden. Dessen Urahnen heißen F4 und F6 und sind Ableger des legendären R4 (1961-92).

Entwicklung ist gut.

Beim Renault Clio erfolgte die Installation einer Kombiversion erst mit der dritten Generation (2005-2013). Damals besetzten Kleinwagenkombis eine Marktlücke. Beim Renault Mégane gab es den Grandtour schon bei der ersten Generation, die 1995 den R19 ablöste. Von Verwegenheit kann man hier allerdings nicht sprechen. Der Kombi kam erst ein Jahr vor der Jahrtausendwende. Damit war Renault in der Klasse der Kompaktkombis sechs Jahre später aktiv geworden als VW mit dem ersten Golf Variant. Einen Turnier gab es beim Ford Escort schon 1969. Die Liste der aus englischer Produktion stammenden Vorgänger reicht bis 1945 zurück. Bei Opel erschien 1963 der Kadett A Caravan. Wer sich für einen gebrauchten Renault mit der Bezeichnung Grandtour interessiert, wird feststellen, dass die Generationen von Clio, Mégane, Scénic und Laguna zunehmend mehr französischen Chic bekamen. Bei den jeweiligen Kombis war dies nicht immer umsetzbar.

Motorenvielfalt wird zur Qual der Wahl.

Unter den Kombis der Renault Gebrauchtwagen ist vor allem der Mégane Grandtour der zweiten Generation von 2002 bis 2009 interessant. Benziner und Diesel liefern eine breite Angebotspalette mit feinen Abstufungen. Die Benziner reichen vom 1,4 Liter mit 82 PS bis zum 2,0 Liter mit 230 PS. Das Sortiment an Dieseln ist noch größer, endet aber bereits bei 173 PS aus 2 Litern Hubraum.