Zum Hauptinhalt springen
Mitteilung

Nach deinem Login kannst du AutoScout24 noch besser nutzen.

  • Merkzettel synchronisieren
  • Suche speichern
  • Eigene Anzeigen aufgeben

Plymouth Satellite

Im Programm von Chrysler ist Plymouth bis zur Einstellung der Sparte im Jahr 2001 als Einstiegsmarke und damit vor allem als Alternative zu Ford und Chevrolet platziert.

Als Limousine oder Station Wagon konkurriert der Satellite mit dem Mid-Size-Chevrolet Chevelle oder den Torino und Fairlaine von Ford. In der Klasse der später Pony Cars genannten Sportmodelle treten die V8-Coupés der Baureihe Satellite gegen die heute weitaus prominenteren Ford Mustang und Chevrolet Camaro an. Konkurrenz findet sich allerdings auch im eigenen Programm, da mit dem Plymouth-Logo ebenfalls Muscle Cars wie die GTX, Road Runner oder Barracuda auf den Markt kommen. Ähnliche Modelle hat die Chrysler-Tochter Dodge mit ihren Charger und Coronet zu bieten.

Modelle der Plymouth-Baureihe Satellite auf dem Gebrauchtwagenmarkt

Auf den Gebrauchtwagenmärkten in Europa gehören Satellite der Baujahre von 1964 bis 1974 zu den Raritäten, da Plymouth dort generell wenig präsent ist. Der geringere Bekanntheitsgrad macht sich bei den Plymouth-Oldtimerpreisen allerdings positiv bemerkbar: Satellite Station Wagon aus den 70er Jahren gibt es schon für unter 10.000 Euro, während die Coupés und Cabriolets der Baureihe je nach Erhaltungszustand zu Preisen zwischen knapp 20.000 bis 50.000 Euro zu finden sind.

Die erste Generation des Plymouth Satellite (1964 – 1967)

In der von 1964 bis 1967 gebauten ersten Generation baut Plymouth die Satellite nur in zwei Karosserievarianten als Hardtop-Coupé und Cabriolet. Für beide Varianten setzt Plymouth als Standardmotorisierung V8-Aggregate von Chrysler ein, die in den Hubraumklassen von 4,5 bis 7,2 Liter angeboten werden. Spitzenmodelle sind die 1966/67 gebauten Satellite mit Hemi- und Magnum-Achtzylindern. In der ersten Generation stellt Plymouth gut 60.000 Coupés und nur rund 4500 Cabrio-Versionen des Satellite her.

Die zweite Generation des Plymouth Satellite (1967 – 1970)

Mit Einführung der zweiten Generation im Jahr 1967 überarbeitet Plymouth die Optik der Satellite Coupés und Cabriolets nur leicht, baut die Reihe jedoch mit zwei neuen Karosserievarianten nun weiter aus. Das sind die wichtigsten Veränderungen in der Zeit bis 1970:

Neuer Kühlergrill mit größeren Doppelscheinwerfern. Einführung der viertürigen Limousine als Satellite Sedan. Einführung des fünftürigen Kombis als Satellite Station Wagon. Einführung des Sport Satellite als Coupé-Spitzenmodell. V8-Motoren in der Hubraumklassen von 4,5 bis 7,2 Liter.

Die dritte Generation des Plymouth Satellite (1970 – 1974)

Mit dem Modelljahr 1971 stellt Plymouth die optisch komplett neu gestaltete dritte Generation des Satellite als Coupé, Limousine und Kombi vor. Das Cabriolet fällt hingegen aus dem Programm. Die Neuerungen der letzten Satellite-Generation im Überblick:

Neues Karosseriedesign inspiriert vom Flugzeugbau mit gerundeten Formen und größeren Chrom-Stoßfängern. Einführung der Einstiegsmotorisierung mit sechs Zylindern (Chrysler Slant 6) und Wegfall das Magnum-V8. Zwei Coupé-Versionen mit klassischem Dach und als Hardtop. Ausstattungslinien für die Sedan 4-Türer: Satellite, Custom und Brougham. Ausstattungslinien für die Station Wagon: Satellite, Custom und Regent. Ausstattungslinien für die Coupés: Satellite, Sebring und Sebring Plus.

Die Satellite bieten einen günstigen Einstieg in die Welt der US Classic Cars

In den USA und Kanada ist die historische Chrysler-Marke Plymouth als Anbieter von Volumenmodellen auf dem Markt für Classic Cars noch stark präsent. Anders in Europa, wo Plymouth seine Modelle der Full-Size-Klasse sowie den Mid-Size Satellite nicht anbot. Insofern sind die Limousinen, Kombis, Coupés und Cabriolets der Baureihe eine Entdeckung für europäische Fans von US Classic Cars der 60er und 70er Jahre. Seltenheitswert haben insbesondere die offenen Karosserieversionen, die Plymouth nur bis 1970 fertigte. Die Coupés mit V8-Motoren wie die Satellite Sport oder Sebring/Sebring Plus sind eine Alternative zu den Muscle Cars von Ford, Chevrolet oder Dodge. Und der geringere Bekanntheitsgrad der Marke Plymouth bietet Gebrauchtwagenkäufern einen handfesten Vorteil: Modelle der Baureihe Satellite sind oft günstiger zu haben, als die prominenteren Konkurrenten. Damit bieten die Satellite einen Einstieg in die Welt der US Classic Cars.