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Fiat 500 Kombi

Fiat 500 Kombi auch als "Trekking"- und "Living"-Variante

Der Fiat 500 (in Italien auch "Cinquecento" genannt) besitzt heute Kultstatus. Der Kleinstwagen aus Turin rollte zwischen 1957 und 1975 fast vier Millionen Mal vom Band und ist auch heute noch wegen seiner auffälligen Form ein beliebter und zuverlässiger Gebrauchtwagen. Die erste Generation des Fiat 500 verfügte über einen Hubraum von gerade mal 479 cm³ und leistete nur 10 kW (13,5 PS), was für eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h genügte. In den folgenden Jahren spendierte der italienische Automobilhersteller dem Cinquecento einen stärkeren Motor. Als "Abarth"-Version stieg die Leistung dann nochmals deutlich an. 1960 führte Fiat mit dem "Giardiniera" den Fiat 500 Kombi ein, der 21 Zentimeter länger war und über einen längeren Radstand verfügte als das Original. Eine Besonderheit des früheren Fiat 500 Kombi waren die hinten angeschlagenen Türen, die sogenannten "Selbstmördertüren", die zu dieser Zeit in Deutschland schon verboten waren. Gebrauchte Kombis aus den 1960er Jahren benötigen deshalb eine Ausnahmegenehmigung, die im Fahrzeugbrief vermerkt wurde. Im Jahr 2007, 50 Jahre nach der Präsentation des ersten Cinquecento, ließ Fiat den beliebten Kleinwagen wieder auferstehen. Mit dem neuen 500 wollte Fiat allerdings nicht mehr nur einen möglichst erschwinglichen, fahrbaren Untersatz für den Massenmarkt anbieten. Fiat wollte ein Lifestyle-Produkt für junge, dynamische Menschen mit gutem Einkommen kreieren, wie es BMW mit dem Mini gelungen ist. Im Jahr 2012 folgte mit dem 500L ein neuer Fiat 500 Kombi, dessen Karosserie an die Form des "Giardiniera" aus dem Jahr 1960 angelehnt ist. Die Plattform des Fünftürers basiert auf der des Fiat Punto. Seit der Wiedereinführung des Fiat 500 Kombi haben die Italiener ihr Modellangebot um eine Variante mit dem Zusatz "Trekking" und eine Variante mit dem Zusatz "Living" erweitert. Der Kombi in der Ausführung "Trekking" verfügt über etwas mehr Bodenfreiheit und ist mit einer elektronischen Traktionskontrolle ausgestattet, wodurch der Kombi besonders auf unbefestigtem Terrain eine gute Figur machen soll. Optisch unterscheidet sich der auch als junger Gebrauchter sehr beliebte 500L "Trekking" durch hervorgehobene Stoßfänger, Radkästen und Seitenschweller vom Standardmodell. In der Ausführung "Living" hat der Hersteller die sonst 4.147 mm lange Karosserie des Fiat 500 Kombi um weitere 20 Zentimeter verlängert und so Platz für zwei zusätzliche, optionale Sitzplätze geschaffen, wodurch sich der Kombi vor allem als günstiges Fahrzeug für kinderreiche Familien anbietet. Auf dem Markt für gebrauchte Fahrzeuge sind alle drei Modellvarianten schon zu sehr günstigen Konditionen erhältlich.

Umweltfreundlicher "Natural Power"-Motor mit Erdgas

Die angebotene Motorenpalette ist bei allen drei Varianten des Fiat 500 Kombi gleich. Besonders gefragt sind junge Gebrauchte mit dem 0.9 8V Natura Power Motor mit und ohne Start-Stopp-Automatik. Der Turbo-aufgeladene Benziner mit 6-Gang-Schaltgetriebe ist in der Variante ohne Start & Stopp mit einem umweltfreundlichen Erdgas-Motor kombiniert und kommt so auf einen CO2-Ausstoß von nur 105 g/km. Seit 2014 bietet Fiat den großen Cinquecento mit dem Top-Aggregat 1.6 16V Multijet Start & Stopp an. Der Diesel mit Direkteinspritzung und 6-Gang-Schaltgetriebe leistet 88 kW (120 PS) und beschleunigt den Wagen auf bis zu 189 km/h. Der kombinierte Verbrauch liegt bei günstigen 4,6 Liter Diesel auf 100 Kilometern.