Ausstattung

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Die Serienausstattung eines Autos unterscheidet sich je nach Hersteller und Modell erheblich. Serienausstattung bedeutet, dass das Fahrzeug bereits in der Basisversion entsprechend gut oder schlecht ausgestattet ist. Auf dieser Basisversion bauen mehrere Ausstattungsvarianten auf, die entsprechende Aufpreise verlangen und nicht immer mit allen angebotenen Motoren kombinierbar sind. Ein bei manchen Herstellern nicht immer faires Angebot sind so genannte "Pakete". Hier werden mehrere Extras zusammengestellt, beispielsweise Alufelgen, Panoramadach und Nebelscheinwerfer. Somit werden oft nicht unbedingt erwünschte Extras mitbestellt und -bezahlt. Eine andere Option sind die Einzelbestellungen. Hier wird auf der Extraliste nur derjenige Posten angekreuzt und bezahlt, der auch gewünscht wird.

Die letzte – und oft günstigste – Möglichkeit, das Auto innen und außen besser auszustatten, sind die Angebote des freien Zubehör-Handels. Typische Beispiele: Radio und Alufelgen. Hier lässt sich viel Geld sparen. Eine CD-Radio-Kombination von Volkswagen kann schnell 800 Euro kosten. Im freien Zubehörhandel gibt es bereits für 300 Euro Geräte, die das Gleiche – und oft auch mehr – bieten!

 

Was ist heute bei einem Neuwagen an Innen- und Außenausstattung unverzichtbar (beim Kauf bereits an den späteren Wiederverkauf denken!)?

Der Antischleuderschutz ESP, ein Radio und eine Klimaanlage sollten schon bei jedem Kleinwagen vorhanden sein. In Richtung Mittelklasse sollten auf jeden Fall noch Metalliclack und Klimaautomatik dazu kommen. Obere Mittelklasse und Oberklasse sollten nicht ohne automatisches Getriebe und Lederpolster vorfahren.

Für alle Klassen gilt:

Bordcomputer sind nützlich und meist erschwinglich (ca. 150 Euro). Nebelscheinwerfer und Funkfernbedienung für die Zentralverriegelung sollten selbstverständlich sein. Der so genannte schlüssellose Zugang und Start ist hingegen eine unnütze Spielerei und verzichtbar. Achtung: Bei ganz bestimmten Modellen können ganz bestimmte, sehr teure Ausstattungsdetails nötig sein, was der Hersteller natürlich verschweigt. Beispiel VW Tiguan 1.4 TSI. Dessen 150 PS-Benzinmotor arbeitet so effektiv, sprich sparsam, dass er kaum noch Abwärme produziert. Folge: Die Heizung spricht spät an und ist sehr schwach. Der Kauf einer Standheizung für knapp 1500 Euro wird so unverzichtbar. Das gilt in Maßen auch für alle anderen Modelle des Volkswagen-Konzerns, die mit diesem Motor ausgestattet sind (VW Golf, Audi A3 und so weiter). Grundsätzlich gilt natürlich, dass mehr Ausstattung das Auto wertvoller machen. Ausnahme: Hässliche Lufthutzen (Spoiler) und ausgefallene Lackfarben.

Wer bietet am meisten Innen- und Außenausstattung fürs Geld?

Im Gegensatz zu früher sind die deutschen Autos besser ausgestattet, aber nicht gut. Extras sind extrem teuer. Französische und italienische Autos: fair, aber manchmal unsinnige Zusammenstellungen, unübersichtliche Pakete. Großzügig: Koreaner. Im Mittelfeld: japanische Fahrzeuge.

Ein Fahrzeug mit der passenden Ausstattung finden

Je nachdem welche Ausstattung Ihnen für Ihr Auto wichtig ist, können Sie auf AutoScout24 bereits vorab Ihre Auswahl einschränken. So können Sie sich beispielsweise nur Fahrzeuge anzeigen lassen, die über Alufelgen, Bordcomputer mit Navigationssystem, Sitzheizung oder Ledersitze verfügen. 

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