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Erster serienmäßiger Mittelmotor-Sportwagen im Straßenverkehr: Der Audi R8 Spyder Cabrio

Die Ingolstädter Audi AG brachte mit dem Audi R8 Spyder ein Sportwagen-Cabriolet auf den Markt, das sich durchaus mit dem Ferrari California messen kann. Wer einen flotten Gebrauchten sucht: Es gibt den R8 Spyder in zwei Varianten, die beim Neukauf ab einem Preis von 156.000 Euro zu Buche schlugen. Der Basis-Motor ist ein V8-Zylinder mit 4,2 Litern Hubraum und 430 PS, aber auch als 10-Zylinder mit 5,2 Litern Hubraum und 525 PS ist der R8 zu haben. Der R8 Spyder 4,2 FSI mit Allrad-Antrieb bringt es auf 299 km/h, die ps-stärkere Version auf 313 km/h. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in knappen 4,8 oder in 4,1 Sekunden. Verbraucht werden 13,9 respektive 14,6 Liter auf 100 km: Kein Sparmodell. Der Allradantrieb Quattro sorgt für permanent rasantes Vorwärts bei perfekter Straßenlage. Ein sequentielles R-tronik Getriebe oder eine manuelle 6-Gang-Schaltung regulierten dieses Power-Paket. Das Faltdach benötigt nur 19 Sekunden, um sich zu öffnen oder zu schließen, auch während der Fahrt - die sollte dabei allerdings auf 50 km/h reduziert werden.

Mit diesem Modell brachte Audi erstmals einen Mittelmotor-Sportwagen als Serienfahrzeug in den Straßenverkehr. Die Vollaluminium-Karosserie, die neuartige Lage des Motors und der Rahmen aus einer Kombination von Magnesium und Aluminium soll die Gewichtsverteilung zwischen den beiden Achsen optimieren. Gewöhnungsbedürftig sind die weit vorn liegende Fahrgastzelle des Zweisitzers und der Radstand von über 2650 mm, ebenfalls dem Mittelmotor geschuldet.

Erstmals wurde der Audi R8 als Cabrio-Variante 2009 in Frankfurt vorgestellt. Den Wagentyp als solchen gibt es seit 2006, der Namen leitet sich vom siegreichen Le-Mans-Rennprototyp Audi R8 ab, hat mit diesem aber wenig gemeinsam. Die Quattro-GmbH in Neckarsulm entwickelte Konzept und Karosserie.

Nachdem der Audi R8 bereits technisch perfektioniert und auf dem Markt war, präsentierte Audi im September 2008 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung das Roadster-Modell, den Spyder mit Stoff-Verdeck. Durch die Verwendung von kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff für Verdeck und Heck-Seitenteile wurde Gewicht gespart. Die Ansaugluftröhren, auch Sideblades, ließ man weg. Zunächst kam der R8 Spyder 2010 in den Handel, und war vorerst nur mit dem V10-Motor erhältlich, insgesamt um 14.000 Euro teurer als die Coupé-Variante. Mitte des Jahres konnte man den Spyder dann auch als Acht-Zylinder bestellen, die ersten Zulassungen erfolgten im November 2010.

Die offene Spyder-Version ergänzte das Programm ab Mai 2010. Nur wenige hundert Exemplare werden laut Kraftfahrt-Bundesamt alljährlich in Deutschland zugelassen: Anschaffungs- und Unterhaltskosten des exquisiten Flitzers dämpfen die Nachfrage ein wenig - der Audi R8 Spider ist kein Wagen für jedermann. Wer allerdings sportliches Fahren, Tempo und ausgefeilte Technik liebt und erleben will, für den passt dieses Modell perfekt. Mit dem satten Sound fällt man auf, doch das ist gewollt.

Veränderungen und Verbesserungen

Schon 2013 war das Modell des Spyder R8 weiter optimiert und beschleunigte in 3,8 Sekunden von 0 auf 100, die Vorgängerversionen mit V8- oder V10-Motor mit 4,8 und 4,2 Sekunden.

Die italienische Konkurrenz, Lamborghini, gab den Takt vor: Auch Audi setzte beim Spyder auf ein textiles Dach für den sportlichen Zweisitzer, das bis in die Heckklappe reicht, wo sich zwei Lamellenöffnungen für den Mittelmotor befinden. Das Gesamtdesign der Karosserie wurde vom Audi R8 Coupé übernommen, auch beispielsweise der charakteristische Gitter-Kühlergrill und die typische hohe Heckkonstruktion samt Heckspoiler. Der mächtige antriebsstarke Motor in Kombination mit dem Allrad-Antrieb sorgt bei hervorragender Bodenhaftung für riesigen Fahrspaß auch bei Spitzengeschwindigkeiten.

Rennsport-Gefühle lösen die ergonomischen Sport- oder Schalensitze aus, wahlweise in Leder- oder Alcantara-Bezug in unterschiedlichen Variationen. Das wählbare Multifunktions-Sportlenkrad verfügt über Schaltwippen - um nur einige exquisite Extras zu nennen.

2013 erfolgte ein Facelift, das äußerlich die Vorgänger keinesfalls in den Schatten stellte. Bei der Gelegenheit wurde das R-tronic-Getriebe durch ein 7-Gang-Dopeplkupplungsgetriebe ersetzt, das harmonischer und rascher reagiert. Fahrwerk und Innenausstattung machen gemütliche Fahrten mit offenem Verdeck zu einem ebenso prickelnden Erlebnis wie volles Ausfahren auf abenteuerlichen Kurvenstrecken. Die Höchstgeschwindigkeit liegt mittlerweile bei 311 km/h. Schadstoff- und Verbrauchswerte sind beachtlich - ein Sportwagen der Superlative ist sowohl in der Anschaffung (mit einem aktuellen Neupreis ab 167.000 Euro) als auch im Unterhalt anspruchsvoll. Daran ändert auch die „Überarbeitung“ nichts, die bezog sich rein auf die Motorleistung und den erhöhten Fahr-Komfort.

Varianten und Gebrauchtwagen-Suche

Der sportliche Oberklasse-Roadster sorgt weiterhin für Aufsehen - auch als Gebrauchtwagen. Etwa 20.000 Modelle wurden vom Ingolstädter Autobauer bis 2013 ausgeliefert, in den genannten Varianten mit V8- oder V10-Motor. Diese wurden ab 2013 nicht stark modifiziert, der Audi R8 Spyder wurde lediglich noch ein wenig schneller, edler, „bissiger“ im Fahrverhalten gemacht, blieb aber gleichbleibend durstig im Benzinverbrauch.

Auch als Gebrauchter bringt der Audi R8 Spyder Cabrio immer noch sechsstellige Beträge, die erst ab einer frühen Erstzulassung um 2010 in den fünfstelligen Bereich sinken. Der hoch dimensionierte Motor und das ausgefeilte, hochwertige Fahrwerk sind auf hohe und lange Belastung ausgelegt und auch durch höhere Fahrleistung nicht verschleißgefährdet.