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Suzuki GT 500

Suzuki GT 500 - ein überlegenes Motorrad aus Japan

Ursprünglich wurde die Suzuki GT 500 unter der Bezeichnung T 500 in den 70er-Jahren in Japan produziert. Sie war anderen Zweirädern in ihrer Klasse deutlich überlegen. Das lag daran, dass sich die volle Motorleistung bei der Suzuki GT 500 bereits im unteren Drehzahlbereich ab 2.500 Umdrehungen in der Minute entfalten ließ. Damit fuhr die Maschine auch Zweirädern mit größerem Hubraum und einem Viertakt-Motor einfach davon. Die ersten Modelle der T500 waren mit einem Zweizylinder-Zweitakt-Motor ausgestattet, der einen Hubraum von 492 ccm hatte. Die Leistung lag bei 47,7 PS bei 7.000 Umdrehungen in der Minute. Das maximale Drehmoment bei 6.000 Umdrehungen betrug 52 Newtonmeter.

Leicht an Gewicht und günstig im Preis

Die Suzuki GT 500 hatte ein Leergewicht von 187 Kilogramm. Damit war sie in der 500er-Klasse wesentlich leichter als die Maschinen anderer Hersteller. Da der zuverlässige Zweitakt-Motor ohne Ventiltechnik auskam, war die Suzuki GT 500 leicht zu warten. Der Neupreis lag mit etwa 1.000 US-Dollar ebenfalls deutlich unter dem der Wettbewerber. Etwas gewöhnungsbedürftig war zunächst das Fahrwerk, das aus einem Doppelschleifen-Rohrrahmen bestand. Diesen Mangel glich der Hersteller rasch durch den Einsatz von anderen Stoßdämpfern, einer Schwingenkopflagerung und einer geänderten Bereifung ab. Die Suzuki GT 500 erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 170 Stundenkilometern. Der Tank verfügte über ein Fassungsvolumen von 14 Litern einschließlich Reserve. Bei einem Durchschnittsverbrauch – je nach Fahrweise – zwischen acht und zehn Litern auf 100 Kilometer waren lange Touren nur mit entsprechenden Tankstopps zu bewältigen.

Technische Details der Suzuki GT 500

Der Antrieb bestand aus einem luftgekühlten Zweitakt-Zweizylinder-Motor mit Schlitzsteuerung. Die Bohrung von 70 Millimetern und der Hub von 64 Millimetern entsprachen exakt den Werten, die auch die wassergekühlte GT 750 von Suzuki aufwies. Der Kickstarter und das Fünfganggetriebe sorgten für einen schnellen Start und komfortables Fahren. Das Kraftstoffgemisch wurde durch zwei Mikuni Vergaser erzeugt, für den Sekundärantrieb verwendete der Hersteller eine offen laufende Kette. Eine Frischölschmierung sicherte die Kolben- und Kurbelwellenschmierung mit einer von der Last- und Drehzahl abhängigen Ölpumpe. Damit entfiel das Betanken mit einem Benzin-Öl-Gemisch. Die Produktion der Suzuki GT 500 endete im Jahr 1977. Das letzte Modell kam unter der Verkaufsbezeichnung Suzuki GT 500 B auf den Markt. Es hatte im Vergleich zu seinen Vorgängern folgende technische Veränderungen aufzuweisen:

  • Kontaktlose CDI-Zündanlage
  • Verlängerte Gummiverbindungen zwischen Vergasern und Zylindern
  • 38 PS Motorleistung
  • Scheibenbremse vorne
  • GT-Telegabel
  • Vergrößerter Tank mit 17 Litern Fassungsvermögen

Dennoch war die Suzuki GT 500 in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr dem Stil der späten 70er-Jahre. Deshalb entschloss sich der Hersteller, das Motorrad zugunsten modernerer Maschinen vom Markt zu nehmen. Die Suzuki GT 500 besitzt eine weltweite Fan-Gemeinde. Auf dem Gebrauchtmotorradmarkt sind mit etwas Glück noch Modelle dieser 500er zu finden.