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Simson Star 50

Simson Star 50

Die Star war der Typ eines motorisierten Zweirads des deutschen Kraftfahrzeugproduzenten Simson. Die Simson Star 50 zählt zu der sogenannten Vogel-Serie des früheren DDR-Herstellers VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Simson Suhl aus Thüringen. Das Bike trug von 1964 bis 1968 den Typ-Namen „SR4-2“ bzw. später – von 1968 bis 1975 - die Bezeichnung „SR4-2/1“.

Besonderheiten der Simson Star 50

Die Simson Star 50 war zusammen mit der parallel hergestellten SR4-1 Simson Spatz das Nachfolgemodell der SR2E und wurde zusammen mit der später ebenfalls parallel produzierten SR4-4 Simson Habicht ab 1975 von der S50 ersetzt. In Deutschland kann die Simson Star 50 trotz der Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde zulassungsfrei als Kleinkraftrad mit einem Versicherungskennzeichen am Straßenverkehr teilnehmen. Hierfür wird die Führerscheinklasse AM benötigt. Nach dem damals gültigen Recht der DDR waren Kleinkrafträder auf 60 Stundenkilometer begrenzt, entsprechend der Übergangsregelung gilt dieses Recht nach wie vor für Fahrzeuge, die bis zum 28. Februar 1992 erstmals zugelassen wurden.

Die Produktion der Simson Star 50

Die Fertigung der Simson Star 50 startete nahezu im zweiten Halbjahr 1964 zeitgleich mit dem Roller Schwalbe. Bis zur Beendigung der Baureihe im Jahr 1975 wurden 505.800 Exemplare verkauft. Viele Teile der Simson Star 50 stammten aus dem sogenannten Baukastensystem, das auf diese Weise auch bei den weiteren Kleinkrafträdern der Vogel-Serie verwendet wurde. Hierzu gehörten der 3,4 PS starke, Gebläse-gekühlte 50 Kubikzentimeter-Zweitakt-Motor, die Räder, die Sitzbank, der Lenker mit Anbauteilen, die damals üblichen Lenkerenden-Blinker, die Scheinwerfer sowie die gesamte Elektrik.

Der Motor war mit einem Fuß-geschalteten Dreigang-Getriebe ausgestattet und wurde mithilfe eines Kickstarters betätigt. Während der ursprüngliche Typ noch als M 53 KF bezeichnet wurde, so hieß die Weiterentwicklung ab 1968 M 531 KF. Die Veränderungen brachten eine knapp 7-prozentige Reduzierung des Benzinverbrauchs und eine angenehmere Leistungscharakteristik mit sich. Die Simson Star 50 erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 60 Kilometern pro Stunde. Die Maschine war über den gesamten Produktionszeitraum in Weinrot mit hellgrau-grünen seitlichen Verkleidungsteilen, Rücklichthalter, Tank und Lenkerschale erhältlich. Eine weitere Farbvariante war in Braun-Rot lackiert. Der Verkaufspreis der Simson Star 50 lag in der DDR bei 1200,- Mark.