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Sachs ZX 50

Die Sachs ZX 50: Äußerst robust und geländetauglich

Ein wenig Nostalgie schwingt mit, wenn von der Sachs ZX 50 die Rede ist. Erinnerungen an die eigene Jugend werden wach. Gebaut worden ist die geländetaugliche Enduro in den Jahren von 1995 bis 2001 und hat bis heute nichts von ihrer Ausstrahlung verloren. Die Geschichte von Sachs reicht allerdings viel weiter zurück. Gegründet worden ist das Unternehmen bereits im Jahr 1921 durch Karl Fichtel und Ernst Sachs und nannte sich entsprechend Fichtel & Sachs. Zunächst wurden ausschließlich Fahrradnaben und Kugellager hergestellt. Einen Namen als Entwickler machte sich die Firma mit einem äußerst zuverlässigen 98 cm³-Motor in den 20ern und 30ern des letzten Jahrhunderts, die Maschine wurde in zahlreichen Motorrädern anderer Hersteller verbaut. Ab den 50er-Jahren folgte eine Ära, die vor allem durch Besitzerwechsel geprägt wurde. Die Sachs ZX 50 wurde letztlich zum großen Teil unter der Federführung der Nachfolge-Gesellschaft Sachs Bikes hergestellt, heute bekannt unter der Firmierung SFM Bikes.

Die Sachs ZX 50 mit dem gewissen Etwas

Häufiger ist nachzulesen, dass das Fahrwerk der Sachs ZX 50 so robust ist, dass es auch stärkere Motoren vertragen könne. Mit einem ähnlichen Fahrwerk ist beispielsweise die Sachs XTC 125 als größere Schwester ausgestattet. Optisch markant bei dem Bike sind die langen Federwege, die ein Gefühl von Größe vermitteln. Am Vorderrad beträgt der Federweg 220 mm, am Hinterrad 250 mm, die Federbasis selbst kann hinten stufenlos verstellt werden. Die Sitzhöhe liegt bei stolzen 905 mm. Werte, die typisch für eine Enduro sind, schließlich braucht es im Gelände möglichst viel Bodenfreiheit. Optisch kommt die „Kleine“ recht wuchtig daher und hinterlässt einen rundum guten Eindruck. In Bezug auf das Fahrgefühl stellt sich schnell ein hoher Fun-Faktor ein. Wenn etwas humoristisch angehaucht behauptet wird, die Sachs ZX 50 sei ein Schaf im Wolfspelz, ist das zwar durchaus zutreffend, tut dem Image des Zweirads jedoch keinen Abbruch.

Die Sachs ZX 50: Ein Kleinkraftrad, das Spaß macht

Die Sachs ZX 50 gehört nach heutigen Maßstäben zur Kategorie der Kleinkrafträder, was Vorteile in Bezug auf die Führerscheinklasse mit sich bringt. Der Einzylinder-Zweitakt-Motor mit einem Hubraum von 49,3 cm³ leistet 5 PS (3,7 kW) bei 6.900 U/min. Die Höchstgeschwindigkeit ist angegeben mit 45 km/h. Das sind Voraussetzungen, die es erlauben, das Mokick bereits mit der Führerscheinklasse AM ab einem Mindestalter von 16 Jahren zu fahren. Mit einem Verbrauch von durchschnittlich 3,3 Litern auf 100 km ist die Sachs zudem relativ sparsam und schont den Geldbeutel. Dass die Sachs ZX 50 häufig in Verbindung mit der Hercules ZX 50 gebracht wird, ist nicht weiter verwunderlich. Beide Bikes sind im Prinzip bis auf wenige Details baugleich, da Sachs den Hersteller aus Nürnberg bereits im Jahr 1963 übernommen hatte. Das Angebot an Gebrauchtfahrzeugen ist relativ klein, es gehört ein wenig Glück und Geduld dazu, das gewünschte Modell zu ergattern.