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Sachs XTC 125

Sachs XTC 125: der kleine Sportler aus Franken

Bis die Sachs XTC 125 in den 90ern das Licht der Welt erblickt, wurden bereits über 100 Jahre Geschichte bei dem Unternehmen aus Franken geschrieben. 1985 gründeten Ernst Sachs und Karl Fichtel ihre Firma in Nürnberg und konzentrierten sich zunächst auf Kugellager und Fahrradnaben. Zu den großen Erfolgen zählte in späteren Jahren ein Zweitakt-Motor mit einem Hubraum von 98 cm³, der in vielen Motorrädern anderer Hersteller verbaut wurde und vor allem durch seine Zuverlässigkeit punkten konnte. Zwischen 1987 und 1991 begann der Verkauf des Unternehmens an Mannesmann; treibende Kraft bei der Veräußerung war Gunter Sachs. Die ebenfalls ausgegliederte Zweiradsparte führt bis heute das Unternehmen Sachs Bikes weiter. Aus dieser Ära stammt auch die Sachs XTC 125. Ein kleiner Sportler, der offiziell unter der Rubrik der sogenannten Leichtkrafträder geführt wird.

Die Sachs XTC 125: dynamisch in der Optik

Die Sachs XTC 125 fällt schon auf den ersten Blick durch die Vollverkleidung auf, die dem Sportler sein dynamisches Aussehen verleiht. Unterstützt wird das Erscheinungsbild durch den sich leicht nach vorne neigenden Tank und den schmalen Lenker, der eine sehr sportliche Sitzhaltung mit relativ wenig Luftwiderstand ermöglicht oder erfordert. Je nach Baujahr, zumeist in Rot lackiert und mit schwarzen Elementen kombiniert, hinterlässt die Sachs XTC 125 einen bleibenden Eindruck. Das Buchstaben-Kürzel orientiert sich an dem englischen Begriff Ecstasy und steht symbolisch für den Fahrspaß, den das Zweirad speziell in seiner Klasse tatsächlich vermittelt. Weshalb es nicht zum großen Durchbruch reichte, mag vielleicht dem relativ hohen Einstiegspreis geschuldet sein, der in der zweiten Generation immerhin bei knapp über 5.000 € lag.

Die Sachs XTC 125 im Generationenwechsel

Gebaut wurde die Sachs XTC 125 insgesamt über 2 Generationen hinweg. Bis 2002 verfügte sie über einen spritzigen Zweitakt-Motor von Minarelli; ein italienischer Motorenhersteller mit Sitz in Bologna, der inzwischen zum Yamaha-Konzern gehört. Die 2. Generation wurde mit einem Viertakter bestückt, der allerdings im Gegensatz zu den Vorgängern von Suzuki stammt, etwas weniger giftig agiert und zudem leiser ist. An dem stabilen Gitterrohrrahmen änderte sich bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 2007 nichts. Was die Leistung betrifft, orientiert sich die schnittige Sachs an den oberen Grenzen der gesetzlichen Vorgaben. Der Hubraum liegt bei 124,5 cm³, der Motor leistet 15 PS (11 kW) und erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von circa 115 km/h. Gefahren werden darf die Sachs XTC 125 mit dem Führerschein der aktuellen Klasse A1 ab einem Mindestalter von 16 Jahren, der auch die Klasse AM umfasst.