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Sachs Roadster 800

Sachs Roadster 800 - Allrounder mit Bums"

Die Sachs Roadster 800 wurde von 2000 bis 2004 hergestellt von der ehemaligen Nürnberger Sachs Fahrzeug- und Motorentechnik GmbH, bekannt unter der Marke Sachs Bikes. Dieses Unternehmen geht zurück auf den traditionsreichen Zweiradhersteller Hercules. Aus Sachs Bikes wiederum wurde nach der Insolvenz 2006 die Firma SFM Bikes in Nürnberg, die hauptsächlich als Importeur tätig ist.

Die Sachs Roadster 800 war damals das Spitzenmodell des Nürnberger Herstellers. Die Konstruktion des Motorrads sowie die Montage erfolgten im Hause Sachs, für das Design spannte man das renommierte Designbüro „Target Design” ein. Und das leistete beim Sachs Roadster 800 gute Arbeit: Der Roadster zeigt sich als harmonisches Naked Bike mit praxisgerechter Konzeption. So bietet das Motorrad eine große, bequeme Sitzbank, auf der auch zwei Personen gut Platz haben. Vom Tank her führt eine Verkleidung bis auf die Oberseite des Kühlers und verleiht der Maschine ein geschlossenes, weniger zerklüftetes Erscheinungsbild. Einen auffälligen Akzent setzt die goldfarbene Eloxierung der Gabelholme. Darüber hinaus bietet die Maschine viel Chrom, etwa am Scheinwerfer, am Instrumentengehäuse sowie an den Spiegeln.

Ein Motor von Suzuki

Eine eigene Motorenproduktion kommt für einen so kleinen Hersteller nicht infrage. Sachs setzte stattdessen auf den Antrieb, den Suzuki zuvor in die Tourenmaschine VX 800 und den Chopper VS 800 eingebaut hatte. Denn schon dort wusste der wassergekühlte V2 durch Laufruhe und Durchzugskraft zu überzeugen. Mit der Wahl des Antriebs gaben die Nürnberger die Richtung für die Sachs Roadster 800 vor. So ist der V-Motor ein Antrieb von der Sorte, die viel „Bums” von unten haben, aber nicht gerne hochdrehen. Daher leistet der Roadster aus 805 ccm nur 58 PS, bringt diese aber schon bei 6.000 U/min. Das schöne Drehmoment von 71 Nm stellt sich bei 4.000 U/min ebenfalls schon zeitig ein. Daneben gibt es noch eine auf 34 PS (bei 5.500 U/min) für den Stufenführerschein gedrosselte Version.

Damit hätte die Sachs Roadster 800 eigentlich eine Marktlücke füllen können: Ein so drehmomentstarkes Naked Bike, dazu mit wartungsfreier Kardanwelle, war seinerzeit eine Rarität. Leider fand der hübsche Allrounder wenig Käufer, weswegen er auch gebraucht nur vereinzelt zu finden ist. Bei der Beschaffung von Ersatzteilen hilft die „Interessengemeinschaft der Sachs Roadster-Modelle”. Motorteile lassen sich über Suzuki beschaffen, was Gebrauchtkäufern zusätzliche Sicherheit gibt.