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Sachs Roadster 650

Sachs Roadster 650 - ein solider Tourer

Die Sachs Roadster 650 ist ein Einzylinder-Motorrad des ehemaligen Nürnberger Motorradherstellers Sachs Fahrzeug- und Motorentechnik GmbH, bekannt unter dem Markennamen Sachs Bikes. Das Unternehmen ging 1995 hervor aus dem früheren traditionsreichen Hersteller Hercules. Sachs Bikes hatte damals eigene Konstrukteure und ein kleines Produktionsteam, das Motorräder überwiegend aus Teilen von Zulieferern montierte. Neben verschiedenen kleineren Fahrzeugen baute Sachs Bikes drei Motorräder: Den Sachs Roadster 125, Sachs Roadster 650 und den Roadster 800.

Mit langlebigem Motor von Suzuki

Ein so kleiner Hersteller konnte natürlich keine eigene Motorenproduktion unterhalten. So verwendete Sachs in der Roadster 650 den Motor der Reiseenduro Suzuki XF 650 Freewind. In der Suzuki hatte der Motor 48 PS bei 7.000 U/min und 51 Nm Drehmoment bei 5.500 U/min. Bei Sachs soll der Motor modifiziert worden sein für eine Nennleistung von 50 PS bei 6.800 U/min. Dieser luft-ölgekühlte Einzylindermotor galt allgemein als laufruhig und standfest. Für den Stufenführerschein bot Sachs die Maschine auch mit 34 PS bei 6.000 U/min und 42 Nm bei 5.500 U/min an.

Entspannte Sitzposition

Laut einem Fahrbericht aus ihrer Zeit ist die Maschine auch für groß gewachsene Fahrer angenehm zu bewegen. Durch den breiten Lenker und die tief angesetzten Fußrasten ergibt sich eine entspannte Sitzposition. Dabei lassen sich die Fußrasten an zwei Positionen befestigen. Das Fahrverhalten der Maschine kann überzeugen, zumal an der Sachs Roadster 650 erstklassige Komponenten von namhaften Zulieferern verbaut werden. So wird das Vorderrad geführt von einer Telegabel von Paioli mit großzügig bemessenen Standrohren mit 41 mm Durchmesser. Die schönen Speichenräder aus Leichtmetall sind ab Werk bereift mit Pneus von Metzeler oder Pirelli. Vorne wie hinten verzögern rot lackierte Scheibenbremsen von Brembo, die kräftig zupacken können. Weitere Vorzüge sind das eher niedrige Gewicht von 170 kg und der 20 Liter große Tank.

Als schlanke und solide Tourenmaschine für die Straße war die Sachs Roadster 650 eigentlich konkurrenzlos, in großen Stückzahlen verkaufte sich das Motorrad dennoch nicht. Das könnte teilweise an dem eher unspektakulären Design gelegen haben. Eine wesentliche Rolle spielte sicher der mit rund 6.000 Euro recht hohe Neupreis. Zumindest dieser ist nicht mehr aktuell: Auf dem Gebrauchtmarkt findet man regelmäßig ein paar Angebote im unteren vierstelligen Preisbereich.