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Sachs Beast

Sachs Beast - die kleine, rassige Sportskanone

Die Sachs Beast ist eine Design-Studie des deutschen Zweiradherstellers Sachs. Sie besticht optisch durch ihr markantes, äußerst minimalistisch gestaltetes Design. Das sogenannte Naked Bike wirbt mit seinem leistungsstarken Motor und dem puristischen Aussehen für puren Motorradgenuss und hohen Fahrspaß. Damit wird der Prototyp der Sachs Beast dem Motto „Reduced to the Max“ (d.h. auf ein Maximum reduziert) voll und ganz gerecht. Auf der Intermot im Jahre 2001 war das Motorrad ein echter Höhepunkt und zog die Blicke vieler Motorsportfans auf sich. Denn trotz der spartanischen Formgebung enthält das Bike alles, was es als rassige Rennmaschine benötigt, und eröffnet interessante Einblicke in das moderne Motorrad-Design.

Beeindruckende Rennmaschine mit technischen Superlativen

Die Sachs Beast ist ein Entwurf von Chefentwickler Hartmut Huhn und seinem Design-Team. Als Herzstück der Rennmaschine fungiert der längs eingebaute V-Motor mit 998 ccm Hubraum und Benzineinspritzung. Er besitzt standardmäßig eine Leistung von 100 PS (74 KW). Parallel dazu plante Sachs eine Beast als Supersport-Version mit 160 PS (118 KW) Leistung. Durch das geringe Eigengewicht bringt es die Sachs Beast mit diesem Aggregat spielend auf Geschwindigkeiten von über 250 km/h. Die Entwicklungsabteilung von Sachs rechnete bei ihrem Prototyp sogar mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 300 km/h. Ein robustes 6-Gang-Getriebe mit Kettenantrieb übernimmt bei der Sachs Beast die Kraftverteilung. Kurze Schaltwege und präzise Schaltvorgänge sorgen dabei für eine reibungslose Kraftübertragung. Die Bremsanlage der Sachs Beast besteht aus einem Zweischeiben-System mit 8-Kolben-Bremssattel vorne und Einscheibenbremsen hinten. Die Verzögerung gelingt damit zügig und präzise - gerade bei diesen hohen Geschwindigkeiten ein Muss, um ein hohes Maß an Sicherheit im Straßenverkehr gewährleisten zu können.

Technische Besonderheiten der Sachs Beast

Neben dem eindrucksvollen Aufbau sorgten bei der Vorstellung der Sachs Beast auch einige technische Raffinessen für Furore. Dazu gehört zum Beispiel das Monocoque-Fahrwerk, das komplett auf das typische Steuerkopfrohr verzichtet und an dessen Stelle die Designer den Lufteinlass-Trakt für die Airbox installiert haben. Zudem besteht die Hinterradaufhängung zur Gewichtsersparnis aus einer filigranen Gitterrohr-Schwinge mit einem einzeln stehenden Federbein.

Auch der zweigeteilte Tank ist sehenswert. Insgesamt wirkt das Konzept der Designer stimmig und gut durchdacht. Es ist schade, dass es dieses Superbike nicht bis zum Endverbraucher geschafft hat. Es hätte als serienreifes Modell sicher Geschichte geschrieben.