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Royal Enfield Bullet 500

Royal Enfield Bullet 500 - der neueste Oldtimer

Die Royal Enfield Bullet 500 ist das mit weitem Abstand älteste Motorradmodell, das noch produziert wird. Die „Bullet” wird seit 1933 produziert. Die ursprünglichen Ausführungen hatten Motoren mit 250 ccm und 350 ccm Hubraum; von der Motorgröße abgesehen, ist die Konstruktion im Wesentlichen gleich geblieben. „Royal Enfield” wiederum ist die älteste, noch aktive Motorradmarke. Das britische Unternehmen, zunächst als Waffenhersteller 1893 gegründet, baute 1901 sein erstes Motorrad.

Motorrad mit 80 Jahren Geschichte

1955 baute Royal Enfield eine Produktion im indischen Madras auf, die bald florierte. Als 1970 Royal Enfield die Produktion in England schließen musste, war das indische Werk mit der Bullet 350 weiterhin erfolgreich. Um diesen Erfolg fortzuführen, produzierte Royal Enfield India als Exportmodell die Bullet 500, die sich ebenfalls gut verkaufte und weiterhin verkauft. Nach der Schließung des Werks in England hatte das indische Werk zeitweise die Rechte am Namen Royal Enfield verloren und verkaufte die Motorräder unter dem Namen Enfield India. Doch seit 1999 tragen die Maschinen wieder den Namen Royal Enfield.

Die aktuelle Royal Enfield Bullet 500 ist der wahrscheinlich einzige Oldtimer, den man fabrikneu kaufen kann. Jahrzehnte wurde die Maschine von einem Einzylindermotor angetrieben, der aus einem halben Liter Hubraum bescheidene 22 PS schöpfte. Zuletzt spendete Enfield India der Bullet im Jahr 2008 einen neuen Motor - schärfere Abgasvorschriften sorgten für eine milde Modernisierung. Die neue Maschine bietet nun 29 PS bei immer noch sanften 5.100 U/min; das Drehmoment von 44 Nm findet bereits bei 4.000 U/min statt. Die Maschine hat nun neumodische Errungenschaften wie Einspritzung, Katalysator, eine vordere Brembo-Scheibenbremse und fünf statt vier Gänge. Aber die bevorzugte Gangart der Royal Enfield Bullet 500 ist immer noch der Schongang.

Design wie in den 50ern oder 60ern

So traditionell wie der Motor zeigt sich auch das Styling. Das gilt besonders für die Version Royal Enfield Bullet 500 Classic, die auf die Bullet von 1954 zurückgeht. Sehr altmodisch sind zum Beispiel die großen, weit nach vorne und hinten heruntergezogenen Schutzbleche. Der gefederte Sattel ist ebenfalls typisch 50er Jahre. Gleiches gilt für den tropfenförmigen Tank, die Speichenräder und den waagerechten Auspuff. Die Version „Classic Chrom 500 EFI” bietet überdies Tank, Schutzbleche, Seitenverkleidung und Zylinderkopf in chromglänzender Ausführung.

Wer die altertümliche Technik lieber in einem etwas frischeren Gewand mag, könnte sich mit der Royal Enfield Bullet 500 Continental GT anfreunden. Die kommt optisch im Stil eines Café Racers daher und sieht dadurch eher nach 60er Jahre aus als nach den 50ern. Aber immer noch altmodisch - wie sich das gehört für eine Royal Enfield.