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Piaggio Super Bravo

Die Piaggio Super Bravo - das Mofa mit italienischem Charme

Das Unternehmen Piaggio wurde von Rinaldo Piaggio im Jahre 1884 gegründet. Seitdem stellt die Firma hochwertige und zuverlässige Fahrzeuge her. Einen Aufschwung erlebte der Konzern, zu dem auch die Marken Derbi, Aprilia, Moto Guzzi und Laverda gehören, nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals bestand ein starkes Bedürfnis an preisgünstigen Transportmitteln, da die Mobilität durch Krieg und Zerstörung nicht mehr gegeben war. So entstanden Klassiker wie die „Vespa“, die ab 1946 vom Band lief. Zu dem großen Angebot an preiswerten Transportmitteln zählt auch die Piaggio Super Bravo, die bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts von der italienischen Firma produziert wurde. Typisch für die Super Bravo waren die geringe Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde sowie der geringe Verbrauch. Dies machte die kleine Maschine attraktiv für Fahranfänger, Rentner und Studenten.

Die Piaggio Super Bravo – Mobilität und Design

Das Mofa aus dem Hause Piaggio stach durch seine kompakten Stollenreifen und die Stoßdämpfer in den Farben Grün, Weiß und Rot direkt ins Auge. Auch die Felgen präsentierten sich in diesen Farben. Piaggio hatte mit der Super Bravo das Ziel verwirklicht, ein „Cross-Mofa“ zu entwickeln, das sich auch optisch von anderen Mofas abhob. Der Hubraum des Modells war rund 49 Kubikzentimeter groß. Angetrieben wurde die Piaggio Super Bravo der ersten Generation von einem Keilriemen-Antrieb. Das Volumen des Tanks betrug drei Liter, davon einen halben Liter als Reserve.

Die zweite Generation der Piaggio Super Bravo

Das Mofa der zweiten Generation war mit einer Zwei-Gang-Handschaltung bestückt und wurde manuell gekuppelt. Den Keilriemen der ersten Generation ersetzte der Hersteller durch einen Zahnriemen, der mit einem Riemenspanner bestückt war. Der Fahrer bremste nun mit einer Hinterradbremse, die durch rückwärtiges Treten aktiviert wurde. Der linke Bremsgriff wurde damit überflüssig. Auch die Farbe des Mofas veränderte sich, der Tank wurde bei der zweiten Generation aus Kunststoff hergestellt. Wie auch das Vorgängermodell fuhr die Piaggio Super Bravo II mit einer Geschwindigkeit von rund 25 Stundenkilometern umher. Ideal eignen sich beide Modelle als Fahrzeuge für kurze Strecken und sind gebraucht auch heute bei deutschen Mofa-Fans beliebt.