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Moto Guzzi Stelvio

Moto Guzzi Stelvio - auf Passfahrt ins Abenteuer

Der legendäre Stelvio-Pass: Top Gear umschreibt die Alpenstraße als eine der schönsten Routen der Welt. Hier erhält Moto Guzzi die Inspiration für ein Motorrad, das alles können möchte. Die Tourenmaschine ist der dritte Anlauf der italienischen Zweirad-Schmiede, um sich auf dem vermeintlich lukrativen Markt der großen Reiseenduros zu behaupten.

Ein Motor wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde: zwei völlig unterschiedliche Gesichter

Reiseenduros liegen im Trend. Sie gelten als die SUVs auf zwei Rädern. Mit ihnen kommt man überall hin und klettert über alle Hindernisse mit Leichtigkeit hinweg. Zumindest versucht das Marketing der jeweiligen Hersteller auf diese Weise, das eine oder andere Motorrad mehr an den Mann zu bringen. Moto Guzzis Stelvio möchte dabei einen ganz eigenen Weg gehen. Mit ihrem traditionellen V2-Motor bringt die 265 Kilogramm schwere Moto Guzzi Stelvio genau die Zutat mit, die am Ende über einen Kauf entscheiden kann. Mit 105 PS wirft der 1.152 Kubik-Vierventiler mehr als genug Leistung in die Waagschale im Kampf um Geröll- und Schotterpisten. Einzig der Drehmoment-Verlauf scheint bei der Abstimmung zu wenig Beachtung bekommen zu haben. Statt linear Leistung aufzubauen, versackt die Maschine ab ca. 2.000 Umdrehungen in einer Lethargie, die bis 5.000 Umdrehungen anhält. Gerade in diesem Bereich fühlen sich Tourenfahrer aber am wohlsten. Oberhalb dieser fühlbaren Grenze legt die Moto Guzzi Stelvio los wie die Feuerwehr. Da fällt es schwer, sich am hohen Lenker und auf der komfortablen Sitzbank festzuhalten.

In den Serpentinen der Alpenpässe zu Hause

Betrachtet man die Ausstattung der Moto Guzzi Stelvio, bleiben auch hier ein paar wünschenswerte Optionen unerfüllt. Ein ABS gibt es immerhin gegen Aufpreis. Langsamfahrhilfen oder Wheelie-Kontrolle, die ein Steigen des Vorderrades verhindern kann, fehlen in der Aufpreisliste. Doch wie mit der Autogattung SUV verhält es sich ähnlich bei der Moto Guzzi Stelvio. Sie fühlt sich einfach am wohlsten auf dem Asphalt. Auf den Passstraßen der Alpenregion scheinen die Fahrwerksabstimmung und die Kraftentfaltung des Motors wie maßgeschneidert. Die aufrechte Sitzposition erlaubt einen Fahrstil, der den Blick weit vorausschickt. Entspannte Touren sind dank der Straßenbereifung kein Fremdwort für die robuste Moto Guzzi Stelvio. Ihr luftgekühlter Zweizylinder mit einem relativ flachen Hubraum (Bohrung/Hub: 95 mm/81,2 mm) besticht durch einen angenehm kraftvollen Klang in jeder Drehzahllage. Die zentralen Stützen des Fahrwerks sind die Upsidedown-Gabel von Zulieferer Marzocchi, der Stahlrohrrahmen, der den V2 als tragendes Element umschließt und sich am Hinterrad an eine Einarmschwinge mit progressiver Umlenkung abstützt. Als gemeinsames Merkmal mit einer ihrer härtesten Konkurrentinnen, der BMW GS, überträgt sie ihre Kraft mittels einer Kardanwelle auf den Hinterreifen.