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KTM Freeride

KTM Freeride - leiser Sportler ganz ohne Abgase

Leise und abgasfrei könnte es schon bald bei Supermoto-Rennen zugehen: Der österreichische Hersteller KTM hat mit dem Modell Freeride ein Elektromotorrad vorgestellt, das mit Strom angetrieben wird. KTM kündigt nicht weniger als eine Revolution im Motorradsport an, und da eine der Maschinen aus diesem Haus die Rallye Paris-Dakar gewonnen hat, horcht die Fachwelt auf.

Rennen mit der KTM Freeride: Eine saubere Sache

Eines der größten Mankos beim Offroad-Rennen für Zweiräder: Es stinkt und ist extrem laut. Enduro oder Motocross-Rennen können daher häufig nur weit außerhalb der Städte ausgetragen werden. Viel mehr Zuschauer ließen sich gewinnen, wenn die Rennen näher ans Zentrum rücken würden. Damit ein solcher Schritt von den Anwohnern akzeptiert würde, müssten die Emissionen deutlich sinken. Genau hier setzt KTM mit seiner Freeride an. Die sportliche Maschine fährt dank Elektroantrieb extrem leise und produziert keinerlei Abgase. Würden alle Teilnehmer ein solches Gefährt steuern, könnten die Zuschauer das Rennen plötzlich in einer ganz neuen Qualität genießen. Gegen sauberen und leisen Motorsport würde wohl auch inmitten der Stadt niemand etwas haben.

KTM Freeride als Enduro- und Supermoto-Version

Seine Freeride bringt KTM zunächst in zwei Versionen auf den Markt: Es gibt eine Enduro und eine Supermoto. Getreu dem Firmenslogan „Ready to race“ haben die Österreicher in erster Linie den Rennsport im Blick. Sie denken aber auch einen Schritt weiter und wollen private Kunden für ihr Elektromotorrad begeistern. Für die Supermoto gibt es nämlich eine Straßenzulassung. Somit wird sie für all jene Käufer interessant, die abgasfrei unterwegs sein wollen.

Ansprechende Leistungen der KTM Freeride

Den Ingenieuren von KTM ist es gelungen, die Freeride mit durchaus ansprechenden Werten auszustatten. Die Leistung des Elektromotors beträgt umgerechnet etwa 30 PS. Das reicht immerhin für eine Spitzengeschwindigkeit von gut 70 Stundenkilometern. Am besten sind die Werte wohl mit einem normalen Zweitakter mit 125 Kubikzentimetern Hubraum zu vergleichen. Das Leergewicht der Freeride beträgt rund 90 Kilogramm. Für die Energieversorgung ist ein Lithium-Ionen-Akku zuständig. Das Drehmoment liegt schon bei 500 Umdrehungen pro Minute bei 45 Nm.

Reichweite der KTM Freeride noch gering

Wie andere Hersteller, die an Elektroantrieben tüfteln, hat auch KTM noch Schwierigkeiten mit der Reichweite. Bei den Vorserienmodellen war der Akku nach gut einer Stunde Fahrzeit leer. 90 Minuten dauerte es, bis die Reserven wieder aufgefüllt waren. Die Österreicher arbeiten jedoch intensiv daran, die Reichweite zu verbessern. Der Verkaufsstart des Bikes, das für 10.000 Euro zu kaufen sein sollte, ist leider verschoben worden.