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Kawasaki Z 650

Ein wahrer Klassiker, die Kawasaki Z 650

Dieses Motorrad trägt mit ganzer Berechtigung die Bezeichnung Klassiker, denn bereits 1976 brachte Kawasaki dieses Modell auf den Markt und produzierte es bis 1984. Dennoch ist das Modell Z 650 bis heute beliebt. Diese Beliebtheit ist nicht allein auf den inzwischen erreichten Stand eines Oldtimers zurückzuführen, sondern vor allem auch auf die vielen positiven Eigenschaften dieses Motorrads. Da Kawasaki die Z 650 gleichzeitig mit dem großen Schwestermotorrad Z 1000 einführte, stand dieses Motorrad oft im Schatten des Big-Bikes. Insbesondere bei den wenigen seinerzeit bereits motorradfahrenden Frauen war das Motorrad aufgrund seines Handlings beliebt. Dennoch ist die Kawasaki Z 650 bis heute nicht das typische Frauenmotorrad. Zu seiner Zeit überzeugte das Motorrad viele Fahrer auch wegen des verglichen mit dem Big Bike deutlich niedrigeren Neupreises bei gleichzeitig sehr guten Fahreigenschaften und Leistungen.

Kawasaki Z 650 überzeugt durch solide und moderne Technik

Auch 30 Jahre nach der Markteinführung überzeugt das klassische Kawasaki-Modell durch seine technischen Eigenschaften und insbesondere durch Solidität. Ohne diese könnten nicht so viele Fahrzeuge dieser Modellreihe über die lange Zeit von 30 Jahren erhalten sein. Einer der Gründe dafür ist die enge Verwandtschaft zum Modell Z 1000, denn von dem gleichzeitig produzierten Big Bike flossen einige Elemente in das kleinere Schwestermotorrad ein. Daher ist die 650er zu ihrer Zeit ein qualitativ sehr hochwertiges Motorrad. Bis heute zeichnet sich die Kawasaki Z 650 durch ihre Robustheit und Zuverlässigkeit aus. Der 650 ccm-Vierzylinder-Viertakt Motor mit doppelter obenliegender Nockenwelle entwickelt eine Leistung von 66 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 180 Stundenkilometern, für die damalige Zeit eine enorme Leistung, an die so manches 750 ccm-Motorrad nicht heranreichen konnte. Schalldämpfung und Abgaswerte wurden schon 1976 durch die Auspuffanlage mit zwei konisch verlaufenden Endrohren optimiert. Bei der Entwicklung der Z 650 legten die Ingenieure von Kawasaki insbesondere Wert auf Sicherheit und Fahrkomfort. Ein Beispiel dafür ist der Sicherheitsständer, der den Motor automatisch ausschaltet, wenn er nicht richtig eingeklappt ist. Sogar mit einer Zentralverriegelung ist dieses Motorrad bereits 1976 ausgestattet.

Agile 220 Kilogramm - Kawasaki Z 650

Immerhin 220 Kilogramm bringt die fahrbereite, vollgetankte Kawasaki Z 650 auf die Waage. Trotz dieses hohen Gewichts zeichnet sich das Motorrad durch Agilität und Wendigkeit aus. Das Fahrwerk der Z 650 ist besonders gutmütig und erlaubt sogar Bremsungen in Schräglage, ohne sich gleich wieder aufzurichten. Dazu tragen auch die für die 1970er Jahre außergewöhnliche Bremsanlage mit doppelten Scheibenbremsen am Vorderrad und der für Kawasaki typische Doppelschleifenrahmen bei. Im Rahmen der Modellpflege erfuhr die Kawasaki Z 650 vom Ursprungsmodell B 1 bis zum letzten Modell Z 650 F einige Veränderungen, so zum Beispiel den Zahnkettenantrieb für die Nockenwellen, die kontaktlose Zündung und die luftunterstützte Gabel. Gleichdruckvergaser erhöhten die Leistung im letzten Modelljahr auf 67 PS. Auch optisch erfuhr das Motorrad während seiner Bauzeit einige Veränderungen und passte sich mit dem schwarz lackierten Motor, lackierten Kotflügeln und verbesserten Lenkerarmaturen dem modernen Design der 1980er Jahre an.